RS Vwgh 2015/5/19 Ko 2014/03/0001

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Veröffentlicht am 19.05.2015
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verfassungsgerichtshof
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art133 Abs1 Z3
VerfGG 1953 §46 Abs1
VerfGG 1953 §51
VwGG §71
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Nach § 71 VwGG sind in Verfahren zur Entscheidung von Kompetenzkonflikten zwischen Verwaltungsgerichten oder zwischen einem Verwaltungsgericht und dem Verwaltungsgerichtshof die Bestimmungen der §§ 43 bis 46, 48, 49, 51 und 52 VerfGG sinngemäß anzuwenden. Diese "sinngemäß" verwiesenen Bestimmungen dürfen dabei nicht wörtlich, sondern nur in der Form der bei der Anwendung vorzunehmenden Anpassung dieser Bestimmungen an den Kontext des VwGG zum Tragen gebracht werden (vgl idS etwa das E vom 26. Mai 2014, 2012/03/0132, mwH). § 46 Abs 1 VerfGG ist im Zusammenhang mit § 71 VwGG derart zu verstehen, dass der Antrag auf Entscheidung eines Kompetenzkonflikts, der dadurch entstanden ist, dass in derselben Sache der Verwaltungsgerichtshof und das Verwaltungsgericht oder ein Verwaltungsgericht und ein anderes Verwaltungsgericht die Zuständigkeit abgelehnt haben, nur von der beteiligten Partei gestellt werden kann. Auf dem Boden des § 51 VfGG iVm § 71 VwGG hat das Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs über die Kompetenzfrage auch die Aufhebung der diesem Erkenntnis entgegenstehenden behördlichen Akte auszusprechen.Nach Paragraph 71, VwGG sind in Verfahren zur Entscheidung von Kompetenzkonflikten zwischen Verwaltungsgerichten oder zwischen einem Verwaltungsgericht und dem Verwaltungsgerichtshof die Bestimmungen der Paragraphen 43 bis 46, 48, 49, 51 und 52 VerfGG sinngemäß anzuwenden. Diese "sinngemäß" verwiesenen Bestimmungen dürfen dabei nicht wörtlich, sondern nur in der Form der bei der Anwendung vorzunehmenden Anpassung dieser Bestimmungen an den Kontext des VwGG zum Tragen gebracht werden vergleiche idS etwa das E vom 26. Mai 2014, 2012/03/0132, mwH). Paragraph 46, Absatz eins, VerfGG ist im Zusammenhang mit Paragraph 71, VwGG derart zu verstehen, dass der Antrag auf Entscheidung eines Kompetenzkonflikts, der dadurch entstanden ist, dass in derselben Sache der Verwaltungsgerichtshof und das Verwaltungsgericht oder ein Verwaltungsgericht und ein anderes Verwaltungsgericht die Zuständigkeit abgelehnt haben, nur von der beteiligten Partei gestellt werden kann. Auf dem Boden des Paragraph 51, VfGG in Verbindung mit Paragraph 71, VwGG hat das Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs über die Kompetenzfrage auch die Aufhebung der diesem Erkenntnis entgegenstehenden behördlichen Akte auszusprechen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:KO2014030001.K03

Im RIS seit

24.07.2015

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2024
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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