RS Vwgh 2015/6/24 Ro 2015/09/0006

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Veröffentlicht am 24.06.2015
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/07 Verwaltungsgerichtshof
24/01 Strafgesetzbuch
34 Monopole

Norm

GSpG 1989 §52 Abs1 Z1 idF 2014/I/013;
GSpG 1989 §52 Abs3 idF 2014/I/013;
GSpG 1989 §52 idF 2010/I/054;
GSpG 1989 §52 idF 2014/I/013;
StGB §168;
VwGG §42 Abs2 Z1;
VwRallg;

Rechtssatz

Aus der Rechtsprechung der Gerichtshöfe des öffentlichen Rechts zu § 52 GSpG 1989 idF der Novelle BGBl. I Nr. 54/2010 kann für die Interpretation des § 52 GSpG 1989 idF BGBl. I Nr. 13/2014 nichts gewonnen werden kann (Hinweis E VfGH 10. März 2015, G 203/2014-16 ua). Nach dem eindeutigen Gesetzeswortlaut des § 52 Abs. 3 GSpG 1989 idF BGBl. I Nr. 13/2014 und den Erläuternden Bemerkungen zur Regierungsvorlage des Abgabenänderungsgesetzes 2014 (Hinweis ErläutRV, 24 BlgNr 15. GP 16) war mit dieser Novelle des Glückspielgesetzes unzweifelhaft die nahezu vollständige Ausschließung der strafgerichtlichen Zuständigkeit intendiert (vgl. E 24. April 2015, Ra 2015/17/0005). Erfüllt daher jemand durch eine Handlung den Verwaltungsstraftatbestand des § 52 Abs. 1 Z 1 GSpG 1989, ist auf Grund des § 52 Abs. 3 GSpG 1989 nur die Verwaltungsstrafbehörde zur Verfolgung des Beschuldigten (und in der Folge das VwG) zuständig. Eine Zuständigkeit der gerichtlichen Strafverfolgungsbehörde wegen des Delikts gemäß § 168 StGB ist nur dann gegeben, wenn eine Strafverfolgung wegen der Übertretung des § 52 Abs. 1 (Z 1) GSpG 1989 idF BGBl. I Nr. 13/2014 ausscheidet (HInweis E 24. April 2015, Ra 2015/17/0005, und E VfGH 10. März 2015, G 203/2014-16 ua).Aus der Rechtsprechung der Gerichtshöfe des öffentlichen Rechts zu Paragraph 52, GSpG 1989 in der Fassung der Novelle Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 54 aus 2010, kann für die Interpretation des Paragraph 52, GSpG 1989 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 13 aus 2014, nichts gewonnen werden kann (Hinweis E VfGH 10. März 2015, G 203/2014-16 ua). Nach dem eindeutigen Gesetzeswortlaut des Paragraph 52, Absatz 3, GSpG 1989 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 13 aus 2014, und den Erläuternden Bemerkungen zur Regierungsvorlage des Abgabenänderungsgesetzes 2014 (Hinweis ErläutRV, 24 BlgNr 15. Gesetzgebungsperiode 16) war mit dieser Novelle des Glückspielgesetzes unzweifelhaft die nahezu vollständige Ausschließung der strafgerichtlichen Zuständigkeit intendiert vergleiche E 24. April 2015, Ra 2015/17/0005). Erfüllt daher jemand durch eine Handlung den Verwaltungsstraftatbestand des Paragraph 52, Absatz eins, Ziffer eins, GSpG 1989, ist auf Grund des Paragraph 52, Absatz 3, GSpG 1989 nur die Verwaltungsstrafbehörde zur Verfolgung des Beschuldigten (und in der Folge das VwG) zuständig. Eine Zuständigkeit der gerichtlichen Strafverfolgungsbehörde wegen des Delikts gemäß Paragraph 168, StGB ist nur dann gegeben, wenn eine Strafverfolgung wegen der Übertretung des Paragraph 52, Absatz eins, (Ziffer eins,) GSpG 1989 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 13 aus 2014, ausscheidet (HInweis E 24. April 2015, Ra 2015/17/0005, und E VfGH 10. März 2015, G 203/2014-16 ua).

Schlagworte

Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2 Besondere Rechtsgebiete Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2015090006.J01

Im RIS seit

20.07.2015

Zuletzt aktualisiert am

20.10.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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