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001 Verwaltungsrecht allgemeinNorm
B-VG Art131 Abs1;Rechtssatz
Gemäß § 4 des IngG 2006, BGBl. I Nr. 120 in der Fassung BGBl. I Nr. 129/2013, entscheidet der jeweils zuständige Bundesminister über die Verleihung der Berechtigung zur Führung der Standesbezeichnung "Ingenieur". Nachdem es sich bei der Vollziehung des IngG 2006 um mittelbare Bundesverwaltung handelt (vgl. dazu die Gesetzesmaterialien zum Verwaltungsgerichts-Anpassungsgesetz - Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, BGBl. I Nr. 129/2013: ErlRV 2244 BlgNR 24. GP, 4 f), ergibt sich, dass der Rechtszug im vorliegenden Fall gemäß Art. 131 Abs. 1 B-VG an das (jeweils örtlich zuständige) Landesverwaltungsgericht geht. Das Bundesverwaltungsgericht hat daher seine Zuständigkeit zu Recht verneint.Gemäß Paragraph 4, des IngG 2006, BGBl. römisch eins Nr. 120 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 129 aus 2013,, entscheidet der jeweils zuständige Bundesminister über die Verleihung der Berechtigung zur Führung der Standesbezeichnung "Ingenieur". Nachdem es sich bei der Vollziehung des IngG 2006 um mittelbare Bundesverwaltung handelt vergleiche dazu die Gesetzesmaterialien zum Verwaltungsgerichts-Anpassungsgesetz - Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, BGBl. römisch eins Nr. 129/2013: ErlRV 2244 BlgNR 24. GP, 4 f), ergibt sich, dass der Rechtszug im vorliegenden Fall gemäß Artikel 131, Absatz eins, B-VG an das (jeweils örtlich zuständige) Landesverwaltungsgericht geht. Das Bundesverwaltungsgericht hat daher seine Zuständigkeit zu Recht verneint.
Schlagworte
Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2015:RA2015040035.L02Im RIS seit
30.07.2015Zuletzt aktualisiert am
19.12.2017