RS Vwgh 2015/7/6 Ra 2014/02/0152

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Veröffentlicht am 06.07.2015
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
19/05 Menschenrechte
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

MRK Art6;
VStG §38;
VwGG §42 Abs2 Z1;
VwGVG 2014 §38;
VwGVG 2014 §46 Abs1;
VwGVG 2014 §48;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Den Vorgaben der MRK entspricht eine - mittelbar durch Einvernahme eines Polizeibeamten erfolgte - Verwertung der Aussage des Sohnes des Bestraften, die dieser bei seiner Einvernahme vor der Polizei gemacht hat, nicht, wenn durch dessen Aussageverweigerung sowohl vor der Behörde erster Instanz als auch vor dem VwG dem Bestraften während des gesamten Verfahrens die Möglichkeit genommen war, diesen Zeugen zu befragen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RA2014020152.L03

Im RIS seit

03.08.2015

Zuletzt aktualisiert am

05.10.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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