RS Vwgh 2015/7/14 2013/11/0011

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.07.2015
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Index

E000 EU- Recht allgemein
E3L E05100000
E3L E06100000
E3L E06205000
E6J
40/01 Verwaltungsverfahren
82/03 Ärzte Sonstiges Sanitätspersonal

Norm

31989L0048 Anerkennungs-RL Hochschuldiplome;
32005L0036 Anerkennungs-RL Berufsqualifikationen;
61989CJ0340 Vlassopoulou VORAB;
62001CJ0313 Morgenbesser VORAB;
AVG §52;
EURallg;
EWR-PsychotherapieG 1999 §4 Abs1 ;
  1. AVG § 52 heute
  2. AVG § 52 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 27.11.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  4. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 52 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 52 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Das PsychotherapieG entspricht den Anforderungen der - mit ihm innerstaatlich umgesetzten - Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, ABl. L 255 vom 30. September 2005, in ihrer durch die Judikatur des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) gegebenen Ausprägung: Danach ist dann, wenn die Behörden eines Mitgliedstaats den Antrag eines Staatsangehörigen eines anderen Mitgliedstaats auf Genehmigung der Ausübung eines reglementierten Berufs prüfen, die berufliche Qualifikation des Betroffenen in der Weise zu berücksichtigen, dass sie die in seinen Diplomen, Prüfungszeugnissen und sonstigen Befähigungsnachweisen bescheinigte Qualifikation und seine einschlägige Berufserfahrung mit der nach nationalem Recht für die Ausübung des fraglichen Berufs verlangten beruflichen Qualifikation vergleichen (vgl. die Urteile des EuGH vom 7. Mai 1991, C-340/89 (Vlassopoulou), Rn. 16, und vom 13. November 2003, C-313/01 (Morgenbesser), Rn. 57 - jeweils zur Richtlinie 89/48/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988, der Vorgängerregelung der Richtlinie 2005/36/EG). Für die Vornahme der erforderlichen Feststellungen wird als Grundlage der Beurteilung der jeweiligen Qualifikation und deren Gleichwertigkeit regelmäßig die Beiziehung eines Sachverständigen erforderlich sein (vgl. § 4 Abs. 1 letzter Satz EWR-PsychotherapieG).Das PsychotherapieG entspricht den Anforderungen der - mit ihm innerstaatlich umgesetzten - Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, ABl. L 255 vom 30. September 2005, in ihrer durch die Judikatur des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) gegebenen Ausprägung: Danach ist dann, wenn die Behörden eines Mitgliedstaats den Antrag eines Staatsangehörigen eines anderen Mitgliedstaats auf Genehmigung der Ausübung eines reglementierten Berufs prüfen, die berufliche Qualifikation des Betroffenen in der Weise zu berücksichtigen, dass sie die in seinen Diplomen, Prüfungszeugnissen und sonstigen Befähigungsnachweisen bescheinigte Qualifikation und seine einschlägige Berufserfahrung mit der nach nationalem Recht für die Ausübung des fraglichen Berufs verlangten beruflichen Qualifikation vergleichen vergleiche die Urteile des EuGH vom 7. Mai 1991, C-340/89 (Vlassopoulou), Rn. 16, und vom 13. November 2003, C-313/01 (Morgenbesser), Rn. 57 - jeweils zur Richtlinie 89/48/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988, der Vorgängerregelung der Richtlinie 2005/36/EG). Für die Vornahme der erforderlichen Feststellungen wird als Grundlage der Beurteilung der jeweiligen Qualifikation und deren Gleichwertigkeit regelmäßig die Beiziehung eines Sachverständigen erforderlich sein vergleiche Paragraph 4, Absatz eins, letzter Satz EWR-PsychotherapieG).

Gerichtsentscheidung

EuGH 61989CJ0340 Vlassopoulou VORAB
EuGH 62001CJ0313 Morgenbesser VORAB

Schlagworte

Sachverständiger Erfordernis der Beiziehung Besonderes Fachgebiet Gemeinschaftsrecht Richtlinie EURallg4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:2013110011.X02

Im RIS seit

30.07.2015

Zuletzt aktualisiert am

20.08.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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