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10/07 VerwaltungsgerichtshofNorm
AsylG 2005 §17 Abs1;Rechtssatz
Das AsylG 2005 kennt (wie schon vorangegangene Asylgesetze) nicht nur die Asylwerbereigenschaft begründende Einbringung eines Antrags auf internationalen Schutz (§ 17 Abs. 2 AsylG 2005), sondern - dem gegebenenfalls vorangehend - auch die Stellung eines solchen (§ 17 Abs. 1 AsylG 2005; siehe auch den fünften Absatz der genannten Bestimmung). Die bloße Stellung eines Antrags auf internationalen Schutz vermittelt zwar noch nicht die Rechtsposition eines Asylwerbers iSd § 2 Abs. 1 Z 14 AsylG 2005, sie zieht jedoch bereits Rechtsfolgen nach sich, und zwar insbesondere jene, dass gegen den Fremden Schubhaft nur nach Maßgabe des § 76 Abs. 2 oder 2a FrPolG 2005 in Betracht kommt, während umgekehrt die Anwendbarkeit des § 76 Abs. 1 FrPolG 2005 ausgeschlossen ist (vgl. E 17. März 2009, 2008/21/0668; E 17. Oktober 2013, 2013/21/0121).Das AsylG 2005 kennt (wie schon vorangegangene Asylgesetze) nicht nur die Asylwerbereigenschaft begründende Einbringung eines Antrags auf internationalen Schutz (Paragraph 17, Absatz 2, AsylG 2005), sondern - dem gegebenenfalls vorangehend - auch die Stellung eines solchen (Paragraph 17, Absatz eins, AsylG 2005; siehe auch den fünften Absatz der genannten Bestimmung). Die bloße Stellung eines Antrags auf internationalen Schutz vermittelt zwar noch nicht die Rechtsposition eines Asylwerbers iSd Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 14, AsylG 2005, sie zieht jedoch bereits Rechtsfolgen nach sich, und zwar insbesondere jene, dass gegen den Fremden Schubhaft nur nach Maßgabe des Paragraph 76, Absatz 2, oder 2a FrPolG 2005 in Betracht kommt, während umgekehrt die Anwendbarkeit des Paragraph 76, Absatz eins, FrPolG 2005 ausgeschlossen ist vergleiche E 17. März 2009, 2008/21/0668; E 17. Oktober 2013, 2013/21/0121).
Schlagworte
Besondere RechtsgebieteEuropean Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2015:RO2015210032.J01Im RIS seit
28.09.2015Zuletzt aktualisiert am
31.01.2017