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10/07 VerwaltungsgerichtshofNorm
AsylG 2005 §10 Abs1 Z2;Rechtssatz
Das Bundesasylamt wies den vorliegenden Antrag auf Zuerkennung des Status des Asylberechtigten gemäß § 3 Abs. 1 iVm § 2 Abs. 1 Z 13 AsylG 2005 (Spruchpunkt I) sowie auf Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten gemäß § 8 Abs. 1 iVm § 2 Abs. 1 Z 13 AsylG 2005 (Spruchpunkt II) ab und wies den Asylwerber gemäß § 10 Abs. 1 Z 2 AsylG 2005 nach Afghanistan aus (Spruchpunkt III) aus. Das BVwG wies die Beschwerde hinsichtlich Spruchpunkt I. des Bescheides gemäß § 3 Abs. 1 AsylG 2005 als unbegründet ab, und behob gemäß § 28 Abs. 3 2. Satz VwGVG 2014 die Spruchpunkte II. und III. des Bescheides des Bundesasylamtes und verwies die Angelegenheit zur Erlassung eines neuen Bescheides an das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl zurück. Mit der Aufhebung des angefochtenen Erkenntnisses im Asylteil ist auch den aufhebenden Spruchpunkten II. und III. aus rechtlichen Gründen der Boden entzogen, weil der Antrag auf internationalen Schutz primär als solcher auf Zuerkennung des Status des Asylberechtigten und nur im Fall der Nichtzuerkennung dieses Status als Antrag auf Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten gilt (vgl. § 2 Abs. 1 Z 13 AsylG 2005).Das Bundesasylamt wies den vorliegenden Antrag auf Zuerkennung des Status des Asylberechtigten gemäß Paragraph 3, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 13, AsylG 2005 (Spruchpunkt römisch eins) sowie auf Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten gemäß Paragraph 8, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 13, AsylG 2005 (Spruchpunkt römisch zwei) ab und wies den Asylwerber gemäß Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer 2, AsylG 2005 nach Afghanistan aus (Spruchpunkt römisch drei) aus. Das BVwG wies die Beschwerde hinsichtlich Spruchpunkt römisch eins. des Bescheides gemäß Paragraph 3, Absatz eins, AsylG 2005 als unbegründet ab, und behob gemäß Paragraph 28, Absatz 3, 2. Satz VwGVG 2014 die Spruchpunkte römisch zwei. und römisch drei. des Bescheides des Bundesasylamtes und verwies die Angelegenheit zur Erlassung eines neuen Bescheides an das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl zurück. Mit der Aufhebung des angefochtenen Erkenntnisses im Asylteil ist auch den aufhebenden Spruchpunkten römisch zwei. und römisch drei. aus rechtlichen Gründen der Boden entzogen, weil der Antrag auf internationalen Schutz primär als solcher auf Zuerkennung des Status des Asylberechtigten und nur im Fall der Nichtzuerkennung dieses Status als Antrag auf Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten gilt vergleiche Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 13, AsylG 2005).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2015:RA2014180113.L02Im RIS seit
13.10.2015Zuletzt aktualisiert am
30.11.2015