RS Vwgh 2015/9/30 Ra 2015/06/0085

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 30.09.2015
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Index

E000 EU- Recht allgemein
E3D E11306000
E3D E15104000
E3D E15202000
E3L E15101000
10/07 Verwaltungsgerichtshof
14/01 Verwaltungsorganisation
40/01 Verwaltungsverfahren
83 Naturschutz Umweltschutz
89/07 Umweltschutz

Norm

32005D0370 AarhusKonvention Art9 Abs4;
32011L0092 UVP-RL Art11 Abs1;
EURallg;
UVPG 2000 §46 Abs24 Z5;
VwGG §30 Abs2;
VwGG §30 Abs3;
  1. VwGG § 30 heute
  2. VwGG § 30 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 30 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VwGG § 30 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 30 gültig von 01.08.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 30 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004
  1. VwGG § 30 heute
  2. VwGG § 30 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 30 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VwGG § 30 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 30 gültig von 01.08.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 30 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004

Rechtssatz

Im Beschluss vom 8. Juni 2010, AW 2010/06/0001, VwSlg. 17.911A/2011, hat der VwGH (mit Verweis auf frühere Rechtsprechung) auf die den Behörden hinreichend zur Verfügung stehenden gesetzlichen Möglichkeiten hingewiesen, im Fall der Bescheidbehebung und allfälligen Versagung der Genehmigung gegen die damit konsenslosen und konsenswidrigen Maßnahmen vorzugehen und deren Beseitigung zu verlangen, wobei die Behörden auch dazu verpflichtet seien, von diesen Möglichkeiten Gebrauch zu machen. Der Projektwerber habe in diesem Fall die Folgen einer dann allenfalls gegebenen Konsenswidrigkeit zwischenzeitig ausgeführter Maßnahmen zu tragen. In diesem Zusammenhang führte der VwGH gleichfalls aus, dass es dem angeführten vorläufigen Rechtsschutz gemäß der Aarhus-Konvention nicht entgegenstehe, wenn innerstaatlich verlangt werde, dass der vom Bf befürchtete Nachteil entsprechend zu konkretisieren sei. Für den im vorliegenden Fall relevierten Rechtsschutz gemäß der UVP-RL 2011/92/EU kann nichts anderes gelten.

Schlagworte

Gemeinschaftsrecht Richtlinie EURallg4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RA2015060085.L02

Im RIS seit

25.11.2015

Zuletzt aktualisiert am

26.11.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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