RS Vwgh 2015/10/13 Ra 2015/02/0180

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Veröffentlicht am 13.10.2015
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
90/02 Führerscheingesetz

Norm

AVG §45 Abs2;
AVG §46;
B-VG Art133 Abs4;
FSG 1997 §29 Abs3;
VwGG §28 Abs3;
VwGG §34 Abs1;
VwGG §41;
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 28 heute
  2. VwGG § 28 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. VwGG § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 28 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 28 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 28 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 41 heute
  2. VwGG § 41 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 41 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 41 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 41 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 41 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Auf Grund der Indizwirkung der Meldung für das Bestehen eines inländischen Hauptwohnsitzes (E 28. Februar 2013, 2010/10/0004), konnte das VwG in einer im Einzelfall nicht als grob fehlerhaft erkennbaren Beweiswürdigung (vgl. B 21. September 2015, Ra 2015/02/0170) davon ausgehen, dass sich die revisionswerbende Partei iSd § 29 Abs. 3 FSG 1997 "noch in Österreich aufhält". Angesichts dessen hätte es spätestens vor dem VwG eines spezifizierten Vorbringens der revisionswerbenden Partei hinsichtlich eines mangelnden Aufenthaltes in Österreich - und nicht lediglich einer nicht näher belegten Behauptung des Wohnsitzwechsels - bedurft. Da die revisionswerbende Partei dies nicht getan hat, hängt die Revision nicht von der dem Neuerungsverbot unterworfenen Frage ab (vgl. B 19. Mai 2015, Ra 2015/16/0035).Auf Grund der Indizwirkung der Meldung für das Bestehen eines inländischen Hauptwohnsitzes (E 28. Februar 2013, 2010/10/0004), konnte das VwG in einer im Einzelfall nicht als grob fehlerhaft erkennbaren Beweiswürdigung vergleiche B 21. September 2015, Ra 2015/02/0170) davon ausgehen, dass sich die revisionswerbende Partei iSd Paragraph 29, Absatz 3, FSG 1997 "noch in Österreich aufhält". Angesichts dessen hätte es spätestens vor dem VwG eines spezifizierten Vorbringens der revisionswerbenden Partei hinsichtlich eines mangelnden Aufenthaltes in Österreich - und nicht lediglich einer nicht näher belegten Behauptung des Wohnsitzwechsels - bedurft. Da die revisionswerbende Partei dies nicht getan hat, hängt die Revision nicht von der dem Neuerungsverbot unterworfenen Frage ab vergleiche B 19. Mai 2015, Ra 2015/16/0035).

Schlagworte

Beweismittel Indizienbeweise indirekter Beweis Beweismittel Urkunden

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RA2015020180.L02

Im RIS seit

22.12.2015

Zuletzt aktualisiert am

23.12.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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