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40/01 VerwaltungsverfahrenNorm
AVG §14 Abs5;Rechtssatz
Für die Frage, ob und mit welchem Inhalt ein mündlicher Bescheid erlassen wurde, ist nicht die Ausfertigung der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung, sondern jene Urkunde entscheidend, die über den Entscheidungsinhalt und die Tatsache der Verkündung nach dem auch betreffend § 29 VwGVG 2014 einschlägigen § 62 Abs 2 AVG angefertigt wurde (vgl § 17 VwGVG 2014; siehe dazu E 26. Februar 2003, 2002/03/0158; E 16. September 2009, 2008/09/0218, mwH). Dazu ist es insbesondere erforderlich, dass die gemäß § 62 Abs 2 AVG zu erstellende Niederschrift nach den Regelungen des § 14 Abs 5 AVG unterschrieben wird (vgl idS E vom 30. September 2010, 2007/09/0315 (VwSlg 17.968A/2010)).Für die Frage, ob und mit welchem Inhalt ein mündlicher Bescheid erlassen wurde, ist nicht die Ausfertigung der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung, sondern jene Urkunde entscheidend, die über den Entscheidungsinhalt und die Tatsache der Verkündung nach dem auch betreffend Paragraph 29, VwGVG 2014 einschlägigen Paragraph 62, Absatz 2, AVG angefertigt wurde vergleiche Paragraph 17, VwGVG 2014; siehe dazu E 26. Februar 2003, 2002/03/0158; E 16. September 2009, 2008/09/0218, mwH). Dazu ist es insbesondere erforderlich, dass die gemäß Paragraph 62, Absatz 2, AVG zu erstellende Niederschrift nach den Regelungen des Paragraph 14, Absatz 5, AVG unterschrieben wird vergleiche idS E vom 30. September 2010, 2007/09/0315 (VwSlg 17.968A/2010)).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2015:FR2015030007.F04Im RIS seit
02.12.2015Zuletzt aktualisiert am
10.08.2018