RS Vwgh 2015/10/13 Fr 2015/03/0007

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 13.10.2015
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §14 Abs5;
AVG §62 Abs2;
VwGVG 2014 §17;
VwGVG 2014 §29;

Rechtssatz

Für die Frage, ob und mit welchem Inhalt ein mündlicher Bescheid erlassen wurde, ist nicht die Ausfertigung der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung, sondern jene Urkunde entscheidend, die über den Entscheidungsinhalt und die Tatsache der Verkündung nach dem auch betreffend § 29 VwGVG 2014 einschlägigen § 62 Abs 2 AVG angefertigt wurde (vgl § 17 VwGVG 2014; siehe dazu E 26. Februar 2003, 2002/03/0158; E 16. September 2009, 2008/09/0218, mwH). Dazu ist es insbesondere erforderlich, dass die gemäß § 62 Abs 2 AVG zu erstellende Niederschrift nach den Regelungen des § 14 Abs 5 AVG unterschrieben wird (vgl idS E vom 30. September 2010, 2007/09/0315 (VwSlg 17.968A/2010)).Für die Frage, ob und mit welchem Inhalt ein mündlicher Bescheid erlassen wurde, ist nicht die Ausfertigung der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung, sondern jene Urkunde entscheidend, die über den Entscheidungsinhalt und die Tatsache der Verkündung nach dem auch betreffend Paragraph 29, VwGVG 2014 einschlägigen Paragraph 62, Absatz 2, AVG angefertigt wurde vergleiche Paragraph 17, VwGVG 2014; siehe dazu E 26. Februar 2003, 2002/03/0158; E 16. September 2009, 2008/09/0218, mwH). Dazu ist es insbesondere erforderlich, dass die gemäß Paragraph 62, Absatz 2, AVG zu erstellende Niederschrift nach den Regelungen des Paragraph 14, Absatz 5, AVG unterschrieben wird vergleiche idS E vom 30. September 2010, 2007/09/0315 (VwSlg 17.968A/2010)).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:FR2015030007.F04

Im RIS seit

02.12.2015

Zuletzt aktualisiert am

10.08.2018
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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