RS Vwgh 2015/11/11 Ra 2015/11/0053

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.11.2015
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Index

L94059 Ärztekammer Wien
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
82/03 Ärzte Sonstiges Sanitätspersonal

Norm

ÄrzteG 1998 §69 Abs1;
ÄrzteG 1998 §91;
UmlagenO ÄrzteK Wien §1 ;
VwGG §42 Abs2 Z1;
VwGVG 2014 §28 Abs3;
  1. ÄrzteG 1998 § 91 heute
  2. ÄrzteG 1998 § 91 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2013
  3. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 15.08.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2012
  4. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 19.08.2010 bis 14.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2010
  5. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 01.01.2006 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2005
  6. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 31.12.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 179/2004
  7. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 01.01.2002 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2001
  8. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 11.11.1998 bis 31.12.2001
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Gemäß § 28 Abs. 3 zweiter Satz VwGVG 2014 setzt die Zurückverweisung der Sache an die Erstinstanz voraus, dass die Behörde notwendige Ermittlungen des Sachverhalts unterlassen hat (Hinweis E vom 26. Juni 2014, Ro 2014/03/0063, insbesondere Pkt. 2.6.3., und die daran anschließende hg. Judikatur). Im vorliegenden Fall hat das VwG aber weder dargelegt, dass und gegebenenfalls welcher Sachverhalt noch zu ermitteln wäre, noch ist dies aus dem Gesamtzusammenhang offensichtlich. Die zahlenmäßige Präzisierung der Umlagenpflicht des Kammerangehörigen aufgrund der im Akt bereits befindlichen Unterlagen über sein aufgeschlüsseltes Jahreseinkommen anhand der Rechtsvorschriften (insbesondere § 1 UmlagenO der Ärztekammer für Wien) ist jedenfalls kein Grund für die Zurückverweisung im Sinne der genannten Judikatur.Gemäß Paragraph 28, Absatz 3, zweiter Satz VwGVG 2014 setzt die Zurückverweisung der Sache an die Erstinstanz voraus, dass die Behörde notwendige Ermittlungen des Sachverhalts unterlassen hat (Hinweis E vom 26. Juni 2014, Ro 2014/03/0063, insbesondere Pkt. 2.6.3., und die daran anschließende hg. Judikatur). Im vorliegenden Fall hat das VwG aber weder dargelegt, dass und gegebenenfalls welcher Sachverhalt noch zu ermitteln wäre, noch ist dies aus dem Gesamtzusammenhang offensichtlich. Die zahlenmäßige Präzisierung der Umlagenpflicht des Kammerangehörigen aufgrund der im Akt bereits befindlichen Unterlagen über sein aufgeschlüsseltes Jahreseinkommen anhand der Rechtsvorschriften (insbesondere Paragraph eins, UmlagenO der Ärztekammer für Wien) ist jedenfalls kein Grund für die Zurückverweisung im Sinne der genannten Judikatur.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RA2015110053.L04

Im RIS seit

07.12.2015

Zuletzt aktualisiert am

12.01.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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