RS Vwgh 2015/11/20 Ra 2015/02/0122

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Veröffentlicht am 20.11.2015
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Index

L70709 Theater Veranstaltung Wien
L70719 Spielapparate Wien
001 Verwaltungsrecht allgemein
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art15 Abs3;
VeranstaltungsG Wr 1971 §6 Abs1 Z1 idF 2013/031;
VeranstaltungsG Wr 1971 §6 Abs1 Z3 lita idF 2013/031;
VeranstaltungsG Wr 1971 §7 Abs1 idF 2013/031;
VwGG §42 Abs2 Z1;
VwRallg;
  1. B-VG Art. 15 heute
  2. B-VG Art. 15 gültig ab 19.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2024
  3. B-VG Art. 15 gültig von 27.02.2024 bis 18.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2024
  4. B-VG Art. 15 gültig von 01.02.2019 bis 26.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  5. B-VG Art. 15 gültig von 01.01.2014 bis 31.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. B-VG Art. 15 gültig von 01.09.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 15 gültig von 01.09.2012 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 49/2012
  8. B-VG Art. 15 gültig von 01.07.2012 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  9. B-VG Art. 15 gültig von 01.10.2011 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2011
  10. B-VG Art. 15 gültig von 01.01.2004 bis 30.09.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  11. B-VG Art. 15 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/1999
  12. B-VG Art. 15 gültig von 01.07.1983 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 175/1983
  13. B-VG Art. 15 gültig von 28.04.1975 bis 30.06.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 316/1975
  14. B-VG Art. 15 gültig von 01.01.1975 bis 27.04.1975 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  15. B-VG Art. 15 gültig von 21.07.1962 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  16. B-VG Art. 15 gültig von 18.07.1962 bis 20.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 215/1962
  17. B-VG Art. 15 gültig von 01.01.1961 bis 17.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1960
  18. B-VG Art. 15 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1960 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 232/1945
  19. B-VG Art. 15 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Um von zwei - im Hinblick auf die Anmeldepflicht nach dem Wiener Veranstaltungsgesetz - zu unterscheidenden, eigenständigen Veranstaltungen ausgehen zu können, ist es schon im Hinblick darauf, dass sich Veranstaltungen im Sinne des Wiener Veranstaltungsgesetzes (sowie der diesem Gesetz zugrundeliegenden Kompetenzbestimmung des Art 15 Abs. 3 B-VG; vgl. die Erläuterungen zum Entwurf des Wiener Veranstaltungsgesetzes, Beilage Nr. 12/1970 des Wiener Landtags, S. 4) - also Theateraufführungen jeder Art und öffentliche Schaustellungen, Darbietungen und Belustigungen - stets an ein Publikum richten, jedenfalls erforderlich, dass diese Veranstaltungen aus der Sicht eines verständigen Betrachters als getrennte Veranstaltungen wahrgenommen werden. Anhaltspunkte dafür wären etwa gesonderte Zutrittskontrollen, ein gesondert zu bezahlendes Entgelt für beide Veranstaltungen, getrennte Räumlichkeiten oder eine zeitliche Sequenzierung.Um von zwei - im Hinblick auf die Anmeldepflicht nach dem Wiener Veranstaltungsgesetz - zu unterscheidenden, eigenständigen Veranstaltungen ausgehen zu können, ist es schon im Hinblick darauf, dass sich Veranstaltungen im Sinne des Wiener Veranstaltungsgesetzes (sowie der diesem Gesetz zugrundeliegenden Kompetenzbestimmung des Artikel 15, Absatz 3, B-VG; vergleiche die Erläuterungen zum Entwurf des Wiener Veranstaltungsgesetzes, Beilage Nr. 12/1970 des Wiener Landtags, Sitzung 4) - also Theateraufführungen jeder Art und öffentliche Schaustellungen, Darbietungen und Belustigungen - stets an ein Publikum richten, jedenfalls erforderlich, dass diese Veranstaltungen aus der Sicht eines verständigen Betrachters als getrennte Veranstaltungen wahrgenommen werden. Anhaltspunkte dafür wären etwa gesonderte Zutrittskontrollen, ein gesondert zu bezahlendes Entgelt für beide Veranstaltungen, getrennte Räumlichkeiten oder eine zeitliche Sequenzierung.

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RA2015020122.L01

Im RIS seit

10.12.2015

Zuletzt aktualisiert am

25.01.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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