RS Vwgh 2015/12/23 2012/13/0048

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.12.2015
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Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

EStG 1988 §19 Abs1;
  1. EStG 1988 § 19 heute
  2. EStG 1988 § 19 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2022
  3. EStG 1988 § 19 gültig von 01.07.2022 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2021
  4. EStG 1988 § 19 gültig von 08.12.2011 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2011
  5. EStG 1988 § 19 gültig von 02.08.2011 bis 07.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2011
  6. EStG 1988 § 19 gültig von 29.12.2007 bis 01.08.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2007
  7. EStG 1988 § 19 gültig von 31.12.2005 bis 28.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2005
  8. EStG 1988 § 19 gültig von 30.12.2000 bis 30.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  9. EStG 1988 § 19 gültig von 30.07.1988 bis 29.12.2000

Rechtssatz

Der Zufluss von Einnahmen im Sinne des § 19 Abs. 1 EStG 1988 in Fällen, in denen der abgabepflichtige Gläubiger zugleich Mehrheitsgesellschafter der GmbH ist, gegen die sich seine Forderung richtet, ist grundsätzlich anzunehmen, sobald die Forderung fällig ist, vorausgesetzt, dass die GmbH nicht zahlungsunfähig ist. Diese Sicht gebietet der beherrschende Einfluss des Mehrheitsgesellschafters, weil dieser es sonst in der Hand hätte, den Gewinn der Gesellschaft zu kürzen, ohne die entsprechenden Beträge selbst versteuern zu müssen (vgl. in diesem Sinn etwa die Erkenntnisse vom 30. November 1993, 93/14/0155, vom 29. Juli 1997, 95/14/0014, VwSlg 7200 F/1997, vom 28. Juni 2006, 2002/13/0175, vom 25. Juni 2007, 2007/14/0002, vom 23. März 2010, 2007/13/0037, vom 25. Jänner 2012, 2008/13/0139, vom 26. Februar 2013, 2010/15/0061, und vom 30. Oktober 2014, 2012/15/0143).Der Zufluss von Einnahmen im Sinne des Paragraph 19, Absatz eins, EStG 1988 in Fällen, in denen der abgabepflichtige Gläubiger zugleich Mehrheitsgesellschafter der GmbH ist, gegen die sich seine Forderung richtet, ist grundsätzlich anzunehmen, sobald die Forderung fällig ist, vorausgesetzt, dass die GmbH nicht zahlungsunfähig ist. Diese Sicht gebietet der beherrschende Einfluss des Mehrheitsgesellschafters, weil dieser es sonst in der Hand hätte, den Gewinn der Gesellschaft zu kürzen, ohne die entsprechenden Beträge selbst versteuern zu müssen vergleiche in diesem Sinn etwa die Erkenntnisse vom 30. November 1993, 93/14/0155, vom 29. Juli 1997, 95/14/0014, VwSlg 7200 F/1997, vom 28. Juni 2006, 2002/13/0175, vom 25. Juni 2007, 2007/14/0002, vom 23. März 2010, 2007/13/0037, vom 25. Jänner 2012, 2008/13/0139, vom 26. Februar 2013, 2010/15/0061, und vom 30. Oktober 2014, 2012/15/0143).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:2012130048.X01

Im RIS seit

12.01.2016

Zuletzt aktualisiert am

04.03.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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