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32/02 Steuern vom Einkommen und ErtragNorm
EStG 1988 §19 Abs1;Rechtssatz
Der Zufluss von Einnahmen im Sinne des § 19 Abs. 1 EStG 1988 in Fällen, in denen der abgabepflichtige Gläubiger zugleich Mehrheitsgesellschafter der GmbH ist, gegen die sich seine Forderung richtet, ist grundsätzlich anzunehmen, sobald die Forderung fällig ist, vorausgesetzt, dass die GmbH nicht zahlungsunfähig ist. Diese Sicht gebietet der beherrschende Einfluss des Mehrheitsgesellschafters, weil dieser es sonst in der Hand hätte, den Gewinn der Gesellschaft zu kürzen, ohne die entsprechenden Beträge selbst versteuern zu müssen (vgl. in diesem Sinn etwa die Erkenntnisse vom 30. November 1993, 93/14/0155, vom 29. Juli 1997, 95/14/0014, VwSlg 7200 F/1997, vom 28. Juni 2006, 2002/13/0175, vom 25. Juni 2007, 2007/14/0002, vom 23. März 2010, 2007/13/0037, vom 25. Jänner 2012, 2008/13/0139, vom 26. Februar 2013, 2010/15/0061, und vom 30. Oktober 2014, 2012/15/0143).Der Zufluss von Einnahmen im Sinne des Paragraph 19, Absatz eins, EStG 1988 in Fällen, in denen der abgabepflichtige Gläubiger zugleich Mehrheitsgesellschafter der GmbH ist, gegen die sich seine Forderung richtet, ist grundsätzlich anzunehmen, sobald die Forderung fällig ist, vorausgesetzt, dass die GmbH nicht zahlungsunfähig ist. Diese Sicht gebietet der beherrschende Einfluss des Mehrheitsgesellschafters, weil dieser es sonst in der Hand hätte, den Gewinn der Gesellschaft zu kürzen, ohne die entsprechenden Beträge selbst versteuern zu müssen vergleiche in diesem Sinn etwa die Erkenntnisse vom 30. November 1993, 93/14/0155, vom 29. Juli 1997, 95/14/0014, VwSlg 7200 F/1997, vom 28. Juni 2006, 2002/13/0175, vom 25. Juni 2007, 2007/14/0002, vom 23. März 2010, 2007/13/0037, vom 25. Jänner 2012, 2008/13/0139, vom 26. Februar 2013, 2010/15/0061, und vom 30. Oktober 2014, 2012/15/0143).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2015:2012130048.X01Im RIS seit
12.01.2016Zuletzt aktualisiert am
04.03.2016