RS Vwgh 2016/2/22 Ra 2015/07/0168

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Veröffentlicht am 22.02.2016
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
83 Naturschutz Umweltschutz

Norm

AWG 2002 §73 Abs4;
AWG 2002 §74 Abs1;
AWG 2002 §74 Abs2;
VwGG §30 Abs2;
  1. AWG 2002 § 73 heute
  2. AWG 2002 § 73 gültig ab 11.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 200/2021
  3. AWG 2002 § 73 gültig von 20.06.2017 bis 10.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2017
  4. AWG 2002 § 73 gültig von 21.06.2013 bis 19.06.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2013
  5. AWG 2002 § 73 gültig von 16.02.2011 bis 20.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/2011
  6. AWG 2002 § 73 gültig von 12.07.2007 bis 15.02.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2007
  7. AWG 2002 § 73 gültig von 01.04.2006 bis 11.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2006
  8. AWG 2002 § 73 gültig von 01.01.2005 bis 31.03.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2004
  9. AWG 2002 § 73 gültig von 02.11.2002 bis 31.12.2004
  1. VwGG § 30 heute
  2. VwGG § 30 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 30 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VwGG § 30 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 30 gültig von 01.08.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 30 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004

Rechtssatz

Stattgebung - Sicherungsmaßnahmen nach dem Abfallwirtschaftsgesetz 2002 - Mit Bescheid des Landeshauptmannes wurde dem Revisionswerber gemäß § 73 Abs. 4 und § 74 Abs. 1 und 2 AWG 2002 aufgetragen, für die Deponie auf näher bezeichneten Grundstücken innerhalb angegebener Fristen Sicherungsmaßnahmen durchzuführen. Die vom Revisionswerber dagegen erhobene, als Beschwerde zu behandelnde Berufung wurde vom Landesverwaltungsgericht unter gleichzeitiger Neufestsetzung der Fristen abgewiesen. In der Begründung seines Aufschiebungsantrages nach § 30 Abs. 2 VwGG verweist der Revisionswerber - in Einklang mit der Begründung des erstinstanzlichen Bescheides - auf einen mit den Sicherungsmaßnahmen verbundenen Kostenaufwand "von zumindest EUR 200.000,-", auf sein durchschnittliches monatliches Nettoeinkommen von EUR 1.700,- und legt damit nachvollziehbar einen mit dem Vollzug des angefochtenen Erkenntnisses für ihn verbundenen unverhältnismäßigen Nachteil dar.Stattgebung - Sicherungsmaßnahmen nach dem Abfallwirtschaftsgesetz 2002 - Mit Bescheid des Landeshauptmannes wurde dem Revisionswerber gemäß Paragraph 73, Absatz 4 und Paragraph 74, Absatz eins und 2 AWG 2002 aufgetragen, für die Deponie auf näher bezeichneten Grundstücken innerhalb angegebener Fristen Sicherungsmaßnahmen durchzuführen. Die vom Revisionswerber dagegen erhobene, als Beschwerde zu behandelnde Berufung wurde vom Landesverwaltungsgericht unter gleichzeitiger Neufestsetzung der Fristen abgewiesen. In der Begründung seines Aufschiebungsantrages nach Paragraph 30, Absatz 2, VwGG verweist der Revisionswerber - in Einklang mit der Begründung des erstinstanzlichen Bescheides - auf einen mit den Sicherungsmaßnahmen verbundenen Kostenaufwand "von zumindest EUR 200.000,-", auf sein durchschnittliches monatliches Nettoeinkommen von EUR 1.700,- und legt damit nachvollziehbar einen mit dem Vollzug des angefochtenen Erkenntnisses für ihn verbundenen unverhältnismäßigen Nachteil dar.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2015070168.L02

Im RIS seit

21.06.2016

Zuletzt aktualisiert am

22.06.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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