RS Vwgh 2016/5/24 Ra 2016/05/0029

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.05.2016
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Index

L37159 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Wien
L80009 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Wien
L80409 Altstadterhaltung Ortsbildschutz Wien
L82009 Bauordnung Wien
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §69;
BauO Wr §134a Abs1;
BauO Wr §64;
BauO Wr §65;
VwGG §34 Abs1;
VwGVG 2014 §32;
  1. AVG § 69 heute
  2. AVG § 69 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 69 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 69 gültig von 01.01.1999 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 69 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Der Revisionswerber vermeint, dass durch eine falsche Eintragung einer Baufluchtlinie in den Bauplänen eine Überbauung seines Nachbargrundstückes genehmigt worden wäre. Damit verkennt er, dass das Baubewilligungsverfahren ein Projektgenehmigungsverfahren ist (Hinweis E vom 23. Juni 2015, 2012/05/0019). Ausschlaggebend sind daher nur die (hier bereits rechtskräftig bewilligten) Baupläne (Hinweis E vom 30. Mai 2000, 96/05/0121). Der Revisionswerber behauptet nicht, dass diese eine Überbauung seines Grundstückes (oder eine sonstige rechtswidrige Beeinträchtigung des Abstandes zum Nachbargrundstück oder eine solche Fluchtlinienüberschreitung) darstellten, und Derartiges ist aus ihnen auch nicht ersichtlich. In der Begründung des Baubewilligungsbescheides ist ausdrücklich festgehalten, dass die Zubauten "direkt an der Grundstücksgrenze" errichtet werden sollen. Damit ist aber das VwG im Recht, wenn es darauf hinweist, dass auch eine Verfahrenswiederaufnahme angesichts der subjektiven öffentlichen Rechte des Revisionswerbers zu keinem anderen Verfahrensergebnis führen könnte und folglich ausscheidet (Hinweis E vom 11. Oktober 1977, 2333/76, Slg. Nr. 9404/A, und E vom 25. Juni 1996, 95/05/0337).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2016050029.L01

Im RIS seit

01.07.2016

Zuletzt aktualisiert am

04.07.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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