RS Vwgh 2016/5/24 Ra 2014/07/0076

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.05.2016
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
81/01 Wasserrechtsgesetz

Norm

AVG §37;
AVG §45 Abs3;
AVG §8;
VwGG §42 Abs2 Z1;
VwGVG 2014 §10;
VwGVG 2014 §17;
WRG 1959 §102 Abs1 litb;
WRG 1959 §12 Abs2;
WRG 1959 §16;
WRG 1959 §21 Abs3;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. WRG 1959 § 102 heute
  2. WRG 1959 § 102 gültig ab 23.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 73/2018
  3. WRG 1959 § 102 gültig von 19.06.2013 bis 22.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2013
  4. WRG 1959 § 102 gültig von 31.03.2011 bis 18.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2011
  5. WRG 1959 § 102 gültig von 11.08.2005 bis 30.03.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2005
  6. WRG 1959 § 102 gültig von 11.08.2001 bis 10.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2001
  7. WRG 1959 § 102 gültig von 01.01.2001 bis 10.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2000
  8. WRG 1959 § 102 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  9. WRG 1959 § 102 gültig von 01.07.1997 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/1997
  10. WRG 1959 § 102 gültig von 01.07.1990 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 21 heute
  2. WRG 1959 § 21 gültig ab 23.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 73/2018
  3. WRG 1959 § 21 gültig von 01.01.2014 bis 22.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2013
  4. WRG 1959 § 21 gültig von 31.03.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2011
  5. WRG 1959 § 21 gültig von 01.10.1997 bis 30.03.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  6. WRG 1959 § 21 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

Im Zusammenhang mit der Parteistellung ist entscheidend, ob durch die projektgemäße Ausübung des antragsgemäß wieder verliehenen Wasserbenutzungsrechtes eine Berührung bestehender Rechte möglich bzw. nicht auszuschließen ist. Ein Inhaber bestehender Rechte iSd § 12 Abs. 2 WRG 1959 kann gegen die Wiederverleihung vorbringen, durch die Ausübung des mit der Wiederverleihung verbundenen (neuen) Wasserbenutzungsrechtes würden seine bestehenden Rechte möglicherweise berührt (vgl. E 24. Mai 2012, 2011/07/0239). In diesem Zusammenhang ist das den revisionswerbenden Parteien erst in der Revision mögliche Vorbringen, dass sich im Rahmen der Wiederverleihung das Maß der Wasserbenutzung durch die revisionswerbenden Parteien, welches schon mit Bescheid aus 1983 mit 520 l/sec festgelegt worden ist, nicht ändert, von Interesse. Indem das VwG die revisionswerbenden Parteien nicht dem Beschwerdeverfahren beigezogen hat, hat es insofern gegen das aus § 10 VwGVG 2014 abzuleitende Überraschungsverbot verstoßen (vgl. E 24. Februar 2016, Ra 2015/09/0125).Im Zusammenhang mit der Parteistellung ist entscheidend, ob durch die projektgemäße Ausübung des antragsgemäß wieder verliehenen Wasserbenutzungsrechtes eine Berührung bestehender Rechte möglich bzw. nicht auszuschließen ist. Ein Inhaber bestehender Rechte iSd Paragraph 12, Absatz 2, WRG 1959 kann gegen die Wiederverleihung vorbringen, durch die Ausübung des mit der Wiederverleihung verbundenen (neuen) Wasserbenutzungsrechtes würden seine bestehenden Rechte möglicherweise berührt vergleiche E 24. Mai 2012, 2011/07/0239). In diesem Zusammenhang ist das den revisionswerbenden Parteien erst in der Revision mögliche Vorbringen, dass sich im Rahmen der Wiederverleihung das Maß der Wasserbenutzung durch die revisionswerbenden Parteien, welches schon mit Bescheid aus 1983 mit 520 l/sec festgelegt worden ist, nicht ändert, von Interesse. Indem das VwG die revisionswerbenden Parteien nicht dem Beschwerdeverfahren beigezogen hat, hat es insofern gegen das aus Paragraph 10, VwGVG 2014 abzuleitende Überraschungsverbot verstoßen vergleiche E 24. Februar 2016, Ra 2015/09/0125).

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete Parteibegriff Parteistellung strittige Rechtsnachfolger Zustellung Parteiengehör

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2014070076.L02

Im RIS seit

17.06.2016

Zuletzt aktualisiert am

22.07.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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