RS Vwgh 2016/6/1 2013/13/0053

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 01.06.2016
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Index

E6C
E6J
32/04 Steuern vom Umsatz

Norm

62001CC0381 Kommission / Italien Schlussantrag;
62001CJ0381 Kommission / Italien;
62001CJ0495 Kommission / Finnland;
62002CJ0144 Kommission / Deutschland;
62002CJ0463 Kommission / Schweden;
UStG 1994 §4 Abs1;
UStG 1994 §4 Abs2 Z2;
  1. UStG 1994 § 4 heute
  2. UStG 1994 § 4 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2015
  3. UStG 1994 § 4 gültig von 01.01.2013 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  4. UStG 1994 § 4 gültig von 15.12.2012 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  5. UStG 1994 § 4 gültig von 02.08.2011 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2011
  6. UStG 1994 § 4 gültig von 20.07.2010 bis 01.08.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2010
  7. UStG 1994 § 4 gültig von 31.12.2003 bis 19.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2003
  8. UStG 1994 § 4 gültig von 27.06.2001 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
  9. UStG 1994 § 4 gültig von 06.01.1995 bis 26.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 21/1995
  10. UStG 1994 § 4 gültig von 01.01.1995 bis 05.01.1995
  1. UStG 1994 § 4 heute
  2. UStG 1994 § 4 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2015
  3. UStG 1994 § 4 gültig von 01.01.2013 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  4. UStG 1994 § 4 gültig von 15.12.2012 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  5. UStG 1994 § 4 gültig von 02.08.2011 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2011
  6. UStG 1994 § 4 gültig von 20.07.2010 bis 01.08.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2010
  7. UStG 1994 § 4 gültig von 31.12.2003 bis 19.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2003
  8. UStG 1994 § 4 gültig von 27.06.2001 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2001
  9. UStG 1994 § 4 gültig von 06.01.1995 bis 26.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 21/1995
  10. UStG 1994 § 4 gültig von 01.01.1995 bis 05.01.1995

Rechtssatz

Die Bezugnahme auf den "Marktwert" in den Ausführungen der Urteile des EuGH vom 15. Juli 2004, Kommission/Italien, C-381/01, Rn. 39, Kommission/Finnland, C-495/01, Rn. 39, Kommission/Deutschland, C- 144/02, Rn. 38, und Kommission/Schweden, C-463/02, Rn. 43, spricht gegen die Einbeziehung von Subventionen in die Berechnung der Umsatzsteuer, mit denen nicht ein Teil des erzielbaren Marktpreises vom Subventionsgeber übernommen und damit der Leistungsempfänger gefördert, sondern der Unternehmer dazu in die Lage versetzt wird, seine Produkte zum Marktpreis anzubieten, was eine Subvention der Produktion und nicht des Preises bedeutet (vgl. in diesem Sinn auch Rn. 77 bis 84 der verbundenen Schlussanträge des Generalanwalts vom 27. Februar 2003 zu den eingangs genannten Rechtssachen und zur Bedachtnahme auf das Förderziel auch die Beispiele aus der deutschen Judikatur bei Lippross, DStZ 2013, 433 (441)). Die strittigen Subventionen haben keinen Einfluss auf den Preis, der zu einem geringeren Steuerertrag führen könnte, und dienen nicht dem Ziel, den Käufern der Bücher einen Teil des Aufwandes dafür abzunehmen. Sie sollen - jeweils mit Blickrichtung auf ein bestimmtes Projekt - die Aktivitäten des Verlegers fördern.Die Bezugnahme auf den "Marktwert" in den Ausführungen der Urteile des EuGH vom 15. Juli 2004, Kommission/Italien, C-381/01, Rn. 39, Kommission/Finnland, C-495/01, Rn. 39, Kommission/Deutschland, C- 144/02, Rn. 38, und Kommission/Schweden, C-463/02, Rn. 43, spricht gegen die Einbeziehung von Subventionen in die Berechnung der Umsatzsteuer, mit denen nicht ein Teil des erzielbaren Marktpreises vom Subventionsgeber übernommen und damit der Leistungsempfänger gefördert, sondern der Unternehmer dazu in die Lage versetzt wird, seine Produkte zum Marktpreis anzubieten, was eine Subvention der Produktion und nicht des Preises bedeutet vergleiche in diesem Sinn auch Rn. 77 bis 84 der verbundenen Schlussanträge des Generalanwalts vom 27. Februar 2003 zu den eingangs genannten Rechtssachen und zur Bedachtnahme auf das Förderziel auch die Beispiele aus der deutschen Judikatur bei Lippross, DStZ 2013, 433 (441)). Die strittigen Subventionen haben keinen Einfluss auf den Preis, der zu einem geringeren Steuerertrag führen könnte, und dienen nicht dem Ziel, den Käufern der Bücher einen Teil des Aufwandes dafür abzunehmen. Sie sollen - jeweils mit Blickrichtung auf ein bestimmtes Projekt - die Aktivitäten des Verlegers fördern.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:2013130053.X01

Im RIS seit

28.06.2016

Zuletzt aktualisiert am

26.07.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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