RS Vwgh 2016/6/24 2013/02/0202

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.06.2016
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Index

L70701 Theater Veranstaltung Burgenland
L70711 Spielapparate Burgenland
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §13 Abs3;
AVG §56;
VeranstaltungsG Bgld 1994 §8b Abs2 Z3;
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Das Blgd. VeranstaltungsG 1994 legt nicht fest, zu welchem Zeitpunkt die Nachweise nach § 8b Abs. 2 Z 3 legcit zu erbringen sind. Grundsätzlich handelt es sich bei den in dieser Bestimmung festgelegten Anforderungen um solche, die jedenfalls vor Erteilung der Bewilligung vorliegen müssen, wobei die Erfüllung der Anforderungen von der Bewilligungswerberin nachzuweisen ist. Da es sich um Erteilungsvoraussetzungen handelt, trifft die Behörde auch keine Verpflichtung, bei Fehlen eines ausreichenden Nachweises von einer Mangelhaftigkeit des schriftlichen Anbringens iSd § 13 Abs. 3 AVG auszugehen und einen Verbesserungsauftrag nach dieser Bestimmung zu erteilen (vgl. E 31. Juli 2014, Ro 2014/02/0026).Das Blgd. VeranstaltungsG 1994 legt nicht fest, zu welchem Zeitpunkt die Nachweise nach Paragraph 8 b, Absatz 2, Ziffer 3, legcit zu erbringen sind. Grundsätzlich handelt es sich bei den in dieser Bestimmung festgelegten Anforderungen um solche, die jedenfalls vor Erteilung der Bewilligung vorliegen müssen, wobei die Erfüllung der Anforderungen von der Bewilligungswerberin nachzuweisen ist. Da es sich um Erteilungsvoraussetzungen handelt, trifft die Behörde auch keine Verpflichtung, bei Fehlen eines ausreichenden Nachweises von einer Mangelhaftigkeit des schriftlichen Anbringens iSd Paragraph 13, Absatz 3, AVG auszugehen und einen Verbesserungsauftrag nach dieser Bestimmung zu erteilen vergleiche E 31. Juli 2014, Ro 2014/02/0026).

Schlagworte

Maßgebende Rechtslage maßgebender Sachverhalt Formgebrechen nicht behebbare NICHTBEHEBBARE materielle Mängel

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:2013020202.X03

Im RIS seit

26.07.2016

Zuletzt aktualisiert am

02.09.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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