RS Vwgh 2016/6/30 Ra 2016/21/0185

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Veröffentlicht am 30.06.2016
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
19/05 Menschenrechte
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AsylG 2005 §55;
BFA-VG 2014 §9;
MRK Art8;
VwGG §34 Abs1;
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Liegt ein Fall bei dem nicht über die Erteilung eines Aufenthaltstitels nach § 55 AsylG 2005 abzusprechen gewesen wäre (vgl. E 12. November 2015, Ra 2015/21/0101) vor, so wird der Fremde durch den erfolgten Ausspruch aber nicht in Rechten verletzt, wenn ihm - sofern eine Rückkehrentscheidung endgültig unterbleibt - ohnehin nach wie vor der Aufenthaltstitel "Daueraufenthalt-EU" zukommt.Liegt ein Fall bei dem nicht über die Erteilung eines Aufenthaltstitels nach Paragraph 55, AsylG 2005 abzusprechen gewesen wäre vergleiche E 12. November 2015, Ra 2015/21/0101) vor, so wird der Fremde durch den erfolgten Ausspruch aber nicht in Rechten verletzt, wenn ihm - sofern eine Rückkehrentscheidung endgültig unterbleibt - ohnehin nach wie vor der Aufenthaltstitel "Daueraufenthalt-EU" zukommt.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2016210185.L01

Im RIS seit

01.08.2016

Zuletzt aktualisiert am

18.08.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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