RS Vwgh 2016/7/27 Ra 2016/06/0085

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.07.2016
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Index

L82005 Bauordnung Salzburg
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §8;
BauPolG Slbg 1997 §7 Abs1 Z2;
B-VG Art133 Abs4;
VwGG §28 Abs3;
VwGG §34 Abs1;
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 28 heute
  2. VwGG § 28 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. VwGG § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 28 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 28 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 28 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Das VwG hat unter Hinweis auf die hg. Judikatur (Hinweis E vom 25. Oktober 2000, 2000/06/0109, mwN) zutreffend dargelegt, dass es sich bei der in § 7 Slbg BauPolG 1997 enthaltenen Anführung jener Personen, denen Parteistellung im Baubewilligungsverfahren zukommt, um eine abschließende Aufzählung handelt und die Revisionswerberin nicht diesem Personenkreis zuzuzählen ist, zumal sie insbesondere nicht Eigentümerin einer Hauptversorgungseinrichtung im Sinn des § 7 Abs. 1 Z 2 leg. cit. ist. Die Revisionswerberin vermeint, das VwG hätte im Hinblick auf das UVP-Verfahren betreffend die "Salzburgleitung 2" von einer Parteistellung der Revisionswerberin als zukünftige Eigentümerin einer Hauptversorgungseinrichtung im Sinn des § 7 Abs. 1 Z 2 leg. cit. ausgehen müssen, weil auch bei der Beurteilung der Parteistellung auf konkret absehbare Entwicklungen abzustellen sei. Dabei übersieht sie, dass die von ihr zur Untermauerung ihrer Rechtsansicht zitierten hg. Erkenntnisse allesamt nicht zu einem baurechtlichen Verfahren ergangen sind und es dort im Wesentlichen um die Beurteilung der tatsächlichen örtlichen Verhältnisse bzw. die Ermittlung der vorhandenen Grundbelastung in Bezug auf Immissionen ging, während im Revisionsfall die Frage der Parteistellung in einem Baubewilligungsverfahren zu klären war.Das VwG hat unter Hinweis auf die hg. Judikatur (Hinweis E vom 25. Oktober 2000, 2000/06/0109, mwN) zutreffend dargelegt, dass es sich bei der in Paragraph 7, Slbg BauPolG 1997 enthaltenen Anführung jener Personen, denen Parteistellung im Baubewilligungsverfahren zukommt, um eine abschließende Aufzählung handelt und die Revisionswerberin nicht diesem Personenkreis zuzuzählen ist, zumal sie insbesondere nicht Eigentümerin einer Hauptversorgungseinrichtung im Sinn des Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer 2, leg. cit. ist. Die Revisionswerberin vermeint, das VwG hätte im Hinblick auf das UVP-Verfahren betreffend die "Salzburgleitung 2" von einer Parteistellung der Revisionswerberin als zukünftige Eigentümerin einer Hauptversorgungseinrichtung im Sinn des Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer 2, leg. cit. ausgehen müssen, weil auch bei der Beurteilung der Parteistellung auf konkret absehbare Entwicklungen abzustellen sei. Dabei übersieht sie, dass die von ihr zur Untermauerung ihrer Rechtsansicht zitierten hg. Erkenntnisse allesamt nicht zu einem baurechtlichen Verfahren ergangen sind und es dort im Wesentlichen um die Beurteilung der tatsächlichen örtlichen Verhältnisse bzw. die Ermittlung der vorhandenen Grundbelastung in Bezug auf Immissionen ging, während im Revisionsfall die Frage der Parteistellung in einem Baubewilligungsverfahren zu klären war.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2016060085.L01

Im RIS seit

14.09.2016

Zuletzt aktualisiert am

20.09.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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