RS Vwgh 2016/9/5 Ra 2016/16/0067

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Veröffentlicht am 05.09.2016
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht

Norm

BAO §278 Abs1;
VwGG §47 Abs2 Z1;
  1. BAO § 278 heute
  2. BAO § 278 gültig ab 01.01.2027 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2025
  3. BAO § 278 gültig von 31.12.2016 bis 31.12.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2016
  4. BAO § 278 gültig von 01.01.2014 bis 30.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  5. BAO § 278 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2002
  6. BAO § 278 gültig von 01.01.1962 bis 31.12.2002
  1. VwGG § 47 heute
  2. VwGG § 47 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. VwGG § 47 gültig von 01.01.2014 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 47 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 47 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 47 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 47 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004

Rechtssatz

Der Verwaltungsgerichtshof vermag in der Zuerkennung von Aufwandersatz nach § 47 Abs. 2 Z 1 2. Fall VwGG im Fall der Aufhebung des angefochtenen Beschlusses keine Gleichheitswidrigkeit zu erkennen, weil sich die in Rede stehenden Bestimmungen über den Aufwandersatz - durchaus sachgerecht - am Erfolg der Revision ("Obsiegensprinzip": vgl. Mayer/Muzak, B-VG5, Anm. I und II zu § 47 VwGG mwN) und nicht am Erfolg einer allenfalls "gleichen Interessenlage der belangten Behörde und des Verwaltungsgerichtes" orientieren. (Hier: Mit dem angefochtenen Beschluss wies das Landesverwaltungsgericht die Beschwerde gegen die Vorschreibung von Kommunalsteuer gemäß § 278 Abs. 1 BAO als verspätet zurück.)Der Verwaltungsgerichtshof vermag in der Zuerkennung von Aufwandersatz nach Paragraph 47, Absatz 2, Ziffer eins, 2. Fall VwGG im Fall der Aufhebung des angefochtenen Beschlusses keine Gleichheitswidrigkeit zu erkennen, weil sich die in Rede stehenden Bestimmungen über den Aufwandersatz - durchaus sachgerecht - am Erfolg der Revision ("Obsiegensprinzip": vergleiche Mayer/Muzak, B-VG5, Anmerkung römisch eins und römisch zwei zu Paragraph 47, VwGG mwN) und nicht am Erfolg einer allenfalls "gleichen Interessenlage der belangten Behörde und des Verwaltungsgerichtes" orientieren. (Hier: Mit dem angefochtenen Beschluss wies das Landesverwaltungsgericht die Beschwerde gegen die Vorschreibung von Kommunalsteuer gemäß Paragraph 278, Absatz eins, BAO als verspätet zurück.)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2016160067.L01

Im RIS seit

29.09.2016

Zuletzt aktualisiert am

24.11.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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