RS Vwgh 2016/9/29 Ra 2016/07/0052

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 29.09.2016
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Index

40/01 Verwaltungsverfahren
81/01 Wasserrechtsgesetz

Norm

AVG §68 Abs1;
WRG 1959 §121 Abs1;
WRG 1959 §121;
WRG 1959 §9;
  1. WRG 1959 § 121 heute
  2. WRG 1959 § 121 gültig ab 26.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  3. WRG 1959 § 121 gültig von 27.07.2006 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2006
  4. WRG 1959 § 121 gültig von 11.08.2001 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2001
  5. WRG 1959 § 121 gültig von 01.10.1997 bis 10.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  6. WRG 1959 § 121 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 121 heute
  2. WRG 1959 § 121 gültig ab 26.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  3. WRG 1959 § 121 gültig von 27.07.2006 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2006
  4. WRG 1959 § 121 gültig von 11.08.2001 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2001
  5. WRG 1959 § 121 gültig von 01.10.1997 bis 10.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  6. WRG 1959 § 121 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

Die Abweichung vom Bewilligungsbescheid (die Gegenstand des hier zur Genehmigung vorliegenden Projektes ist), ist einer Genehmigung nach § 121 Abs. 1 dritter Satz WRG 1959 wegen einer Rechtsverletzung der Grundeigentümerin nicht zugänglich. Diese Rechtsansicht entfaltet Bindungswirkung im Folgeverfahren. Unter Folgeverfahren ist in diesem Fall aber nur die Fortsetzung des Kollaudierungsverfahrens nach § 121 WRG 1959 zu verstehen. Bindende Rechtsansichten im Kollaudierungsverfahren (hier: zur Möglichkeit der nachträglichen Genehmigung von geringfügigen Abweichungen nach § 121 Abs. 1 dritter Satz WRG 1959) erstrecken ihre Wirkung nur auf das fortgesetzte Kollaudierungsverfahren.Die Abweichung vom Bewilligungsbescheid (die Gegenstand des hier zur Genehmigung vorliegenden Projektes ist), ist einer Genehmigung nach Paragraph 121, Absatz eins, dritter Satz WRG 1959 wegen einer Rechtsverletzung der Grundeigentümerin nicht zugänglich. Diese Rechtsansicht entfaltet Bindungswirkung im Folgeverfahren. Unter Folgeverfahren ist in diesem Fall aber nur die Fortsetzung des Kollaudierungsverfahrens nach Paragraph 121, WRG 1959 zu verstehen. Bindende Rechtsansichten im Kollaudierungsverfahren (hier: zur Möglichkeit der nachträglichen Genehmigung von geringfügigen Abweichungen nach Paragraph 121, Absatz eins, dritter Satz WRG 1959) erstrecken ihre Wirkung nur auf das fortgesetzte Kollaudierungsverfahren.

Schlagworte

Rechtskraft Umfang der Rechtskraftwirkung Allgemein Bindung der Behörde

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2016070052.L01

Im RIS seit

08.11.2016

Zuletzt aktualisiert am

13.12.2018
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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