RS Vwgh 2016/9/30 Ra 2016/20/0149

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 30.09.2016
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
19/05 Menschenrechte
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AsylG 2005 §3 Abs1;
AsylG 2005 §8 Abs1;
FrPolG 2005 §46;
FrPolG 2005 §52 Abs2 Z2;
MRK Art3;
VwGG §41 Abs1;
  1. AsylG 2005 § 8 heute
  2. AsylG 2005 § 8 gültig ab 01.03.2027 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/2025
  3. AsylG 2005 § 8 gültig von 01.11.2017 bis 28.02.2027 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. AsylG 2005 § 8 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. AsylG 2005 § 8 gültig von 01.01.2014 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  6. AsylG 2005 § 8 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  7. AsylG 2005 § 8 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  8. AsylG 2005 § 8 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009
  1. VwGG § 41 heute
  2. VwGG § 41 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 41 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 41 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 41 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 41 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ra 2016/20/0151 Ra 2016/20/0150

Rechtssatz

Soweit die Revisionswerber geltend machen, die Lage in Armenien habe sich seit der Erlassung des angefochtenen Erkenntnisses, mit dem ua die Anträge auf internationalen Schutz abgewiesen wurden und die Abschiebung nach Armenien für zulässig erklärt wurde, geändert; aufgrund dieser geänderten Verhältnisse habe sich auch die medizinische Versorgung verschlechtert und daher sei eine Beschaffung von Medikamenten "nicht einmal mehr kostenintensiv" möglich, steht der Berücksichtigung dieses Vorbringens bereits das im Verfahren vor dem VwGH aus § 41 Abs. 1 VwGG abgeleitete Neuerungsverbot entgegen.Soweit die Revisionswerber geltend machen, die Lage in Armenien habe sich seit der Erlassung des angefochtenen Erkenntnisses, mit dem ua die Anträge auf internationalen Schutz abgewiesen wurden und die Abschiebung nach Armenien für zulässig erklärt wurde, geändert; aufgrund dieser geänderten Verhältnisse habe sich auch die medizinische Versorgung verschlechtert und daher sei eine Beschaffung von Medikamenten "nicht einmal mehr kostenintensiv" möglich, steht der Berücksichtigung dieses Vorbringens bereits das im Verfahren vor dem VwGH aus Paragraph 41, Absatz eins, VwGG abgeleitete Neuerungsverbot entgegen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2016200149.L01

Im RIS seit

06.12.2016

Zuletzt aktualisiert am

12.12.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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