RS Vwgh 2016/10/11 Ra 2016/11/0126

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.10.2016
beobachten
merken

Index

82/03 Ärzte Sonstiges Sanitätspersonal
82/06 Krankenanstalten

Norm

ÄrzteG 1998 §2 Abs2;
ÄrzteG 1998 §91 Abs3;
ÄrzteG 1998 §91 Abs4;
KAKuG 2001 §1 Abs2;
KAKuG 2001 §2 Abs1 Z4;
  1. ÄrzteG 1998 § 91 heute
  2. ÄrzteG 1998 § 91 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2013
  3. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 15.08.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2012
  4. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 19.08.2010 bis 14.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2010
  5. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 01.01.2006 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2005
  6. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 31.12.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 179/2004
  7. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 01.01.2002 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2001
  8. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 11.11.1998 bis 31.12.2001
  1. ÄrzteG 1998 § 91 heute
  2. ÄrzteG 1998 § 91 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2013
  3. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 15.08.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2012
  4. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 19.08.2010 bis 14.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2010
  5. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 01.01.2006 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2005
  6. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 31.12.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 179/2004
  7. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 01.01.2002 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2001
  8. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 11.11.1998 bis 31.12.2001

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ra 2016/11/0127

Rechtssatz

Ist das VwG davon ausgegangen, dass die GmbH ein Sanatorium - somit eine schon nach dem Gesetzeswortlaut als der ärztlichen Tätigkeit dienende Krankenanstalt iSd. § 2 Abs. 1 Z. 4 KAKuG - betreibt (auch Einrichtungen, die zur ärztlichen Betreuung und besonderen Pflege von chronisch Kranken bestimmt sind, sind gemäß § 1 Abs. 2 KAKuG als Krankenanstalten einzustufen) und daher all jene organisatorischen und wirtschaftlichen Tätigkeiten, die vom Revisionswerber als einem der Geschäftsführer und ärztlichem Leiter der GmbH ausgeübt werden, grundsätzlich zu dessen ärztlicher Tätigkeit zu rechnen sind, weshalb die daraus erzielten Einnahmen (Einkünfte) bei der Berechnung der Kammerumlage zu berücksichtigen sind, ist es von der Judikatur des VwGH (Hinweis E vom 18. September 2012, 2011/11/0101) nicht abgewichen.Ist das VwG davon ausgegangen, dass die GmbH ein Sanatorium - somit eine schon nach dem Gesetzeswortlaut als der ärztlichen Tätigkeit dienende Krankenanstalt iSd. Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 4, KAKuG - betreibt (auch Einrichtungen, die zur ärztlichen Betreuung und besonderen Pflege von chronisch Kranken bestimmt sind, sind gemäß Paragraph eins, Absatz 2, KAKuG als Krankenanstalten einzustufen) und daher all jene organisatorischen und wirtschaftlichen Tätigkeiten, die vom Revisionswerber als einem der Geschäftsführer und ärztlichem Leiter der GmbH ausgeübt werden, grundsätzlich zu dessen ärztlicher Tätigkeit zu rechnen sind, weshalb die daraus erzielten Einnahmen (Einkünfte) bei der Berechnung der Kammerumlage zu berücksichtigen sind, ist es von der Judikatur des VwGH (Hinweis E vom 18. September 2012, 2011/11/0101) nicht abgewichen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2016110126.L02

Im RIS seit

20.12.2016

Zuletzt aktualisiert am

21.12.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten