RS Vwgh 2016/11/8 Ra 2016/18/0202

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Veröffentlicht am 08.11.2016
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AsylG 2005 §28 Abs1;
BFA-VG 2014 §21 Abs3;
BFA-VG 2014 §52;
VwGG §42 Abs2 Z1;
VwGVG 2014 §28 Abs3;
  1. AsylG 2005 § 28 heute
  2. AsylG 2005 § 28 gültig ab 01.09.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  3. AsylG 2005 § 28 gültig von 20.07.2015 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  4. AsylG 2005 § 28 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  5. AsylG 2005 § 28 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  6. AsylG 2005 § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  7. AsylG 2005 § 28 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2008
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

§ 21 Abs. 3 BFA-VG 2014 ist nicht anwendbar, wenn keine "Beschwerde gegen die Entscheidung im Zulassungsverfahren" vorliegt, sondern das Asylverfahren bereits von der Verwaltungsbehörde (gemäß § 28 Abs. 1 AsylG 2005) zugelassen wurde. Damit kommt eine Zurückverweisung der Sache an die Verwaltungsbehörde zur Durchführung notwendiger Ermittlungen nur bei krassen bzw. besonders gravierenden Ermittlungslücken in Betracht (§ 28 Abs. 3 VwGVG 2014), wozu es auch entsprechender Feststellungen des BVwG bedurft hätte. Liegen solche gravierenden Ermittlungslücken nicht vor, ist das Verfahren vom BVwG selbst durchzuführen (zur Rechtsberatung vor dem BVwG vgl. § 52 BFA-VG 2014 sowie VwGH vom 3. Mai 2016, Ro 2016/18/0001).Paragraph 21, Absatz 3, BFA-VG 2014 ist nicht anwendbar, wenn keine "Beschwerde gegen die Entscheidung im Zulassungsverfahren" vorliegt, sondern das Asylverfahren bereits von der Verwaltungsbehörde (gemäß Paragraph 28, Absatz eins, AsylG 2005) zugelassen wurde. Damit kommt eine Zurückverweisung der Sache an die Verwaltungsbehörde zur Durchführung notwendiger Ermittlungen nur bei krassen bzw. besonders gravierenden Ermittlungslücken in Betracht (Paragraph 28, Absatz 3, VwGVG 2014), wozu es auch entsprechender Feststellungen des BVwG bedurft hätte. Liegen solche gravierenden Ermittlungslücken nicht vor, ist das Verfahren vom BVwG selbst durchzuführen (zur Rechtsberatung vor dem BVwG vergleiche Paragraph 52, BFA-VG 2014 sowie VwGH vom 3. Mai 2016, Ro 2016/18/0001).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2016180202.L01

Im RIS seit

14.12.2016

Zuletzt aktualisiert am

10.01.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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