RS Vwgh 2016/11/23 Ra 2015/05/0092

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.11.2016
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §62 Abs4;
B-VG Art133 Abs6 Z2;
VwGVG 2014 §18;
ZustG §5;
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Der Gemeinderat als belangte Behörde ist kein prozessual nicht rechtsfähiges Organ eines Rechtsträgers, hat die belangte Behörde doch einerseits Parteistellung vor dem LVwG und andererseits das Recht, gemäß Art. 133 Abs. 6 Z 2 B-VG gegen die Entscheidung des LVwG Revision zu erheben. Rechtlich geboten ist somit eine Zustellverfügung an den Gemeinderat. In der Zustellung "an die Marktgemeinde zH des Bürgermeisters" liegt kein berichtigungsfähiger Fehler iSd E eines VS vom 25. Mai 1992, 91/15/0085) vor.Der Gemeinderat als belangte Behörde ist kein prozessual nicht rechtsfähiges Organ eines Rechtsträgers, hat die belangte Behörde doch einerseits Parteistellung vor dem LVwG und andererseits das Recht, gemäß Artikel 133, Absatz 6, Ziffer 2, B-VG gegen die Entscheidung des LVwG Revision zu erheben. Rechtlich geboten ist somit eine Zustellverfügung an den Gemeinderat. In der Zustellung "an die Marktgemeinde zH des Bürgermeisters" liegt kein berichtigungsfähiger Fehler iSd E eines VS vom 25. Mai 1992, 91/15/0085) vor.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2015050092.L01

Im RIS seit

31.01.2017

Zuletzt aktualisiert am

23.03.2018
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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