RS Vwgh 2016/12/16 Ra 2016/02/0228

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.12.2016
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Index

L70309 Buchmacher Totalisateur Wetten Wien
001 Verwaltungsrecht allgemein
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §56;
VStG §1 Abs2;
VStG §17;
VStG §39 Abs1;
VwGG §42 Abs2 Z1;
VwRallg;
WettenG Wr 2016 §24 Abs1;
WettenG Wr 2016 §24 Abs2;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): Ro 2016/02/0028 E 20. Dezember 2016 Ro 2016/02/0013 E 21. Dezember 2016 Ro 2016/02/0014 E 21. Dezember 2016 Ro 2016/02/0015 E 21. Dezember 2016 Ro 2016/02/0030 E 9. Januar 2017 Ro 2016/02/0029 E 18. Januar 2017 Ro 2017/02/0004 E 27. März 2017 Ro 2017/02/0002 E 25. Januar 2017 Ro 2017/02/0005 E 14. März 2017 Ro 2017/02/0013 E 15. März 2017 Ro 2017/02/0014 E 27. März 2017 Ro 2017/02/0012 E 27. März 2017 Ro 2017/02/0003 E 25. Januar 2017

Rechtssatz

Nach § 24 Abs. 2 Wr WettenG 2016 kann der Verfall (auch) "unabhängig von der Bestrafung nach Abs. 1" ausgesprochen werden, somit - als selbständiger Verfall - auch dann, wenn eine Bestrafung nicht erfolgt, etwa weil die Identität des Täters nicht ermittelt werden kann. Dies ändert aber nichts daran, dass der Verfall als Sanktion für die Übertretung von Bestimmungen des Wr WettenG 2016 festgelegt ist ("die entgegen diesem Landesgesetz aufgestellt, betrieben oder verwendet werden") und damit eine Folge der strafbaren Handlung darstellt (vgl. E 20. November 2007, 2006/05/0238; E 24. April 2007, 2004/05/0268). Damit kann aber beim Verfall nach § 24 Abs. 2 legcit nicht von einer bloßen Sicherungsmaßnahme ohne Strafcharakter gesprochen werden (vgl. E 8. Oktober 2014, 2012/10/0211).Nach Paragraph 24, Absatz 2, Wr WettenG 2016 kann der Verfall (auch) "unabhängig von der Bestrafung nach Absatz eins, ausgesprochen werden, somit - als selbständiger Verfall - auch dann, wenn eine Bestrafung nicht erfolgt, etwa weil die Identität des Täters nicht ermittelt werden kann. Dies ändert aber nichts daran, dass der Verfall als Sanktion für die Übertretung von Bestimmungen des Wr WettenG 2016 festgelegt ist ("die entgegen diesem Landesgesetz aufgestellt, betrieben oder verwendet werden") und damit eine Folge der strafbaren Handlung darstellt vergleiche E 20. November 2007, 2006/05/0238; E 24. April 2007, 2004/05/0268). Damit kann aber beim Verfall nach Paragraph 24, Absatz 2, legcit nicht von einer bloßen Sicherungsmaßnahme ohne Strafcharakter gesprochen werden vergleiche E 8. Oktober 2014, 2012/10/0211).

Schlagworte

Maßgebende Rechtslage maßgebender Sachverhalt Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2 Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2016020228.L03

Im RIS seit

13.01.2017

Zuletzt aktualisiert am

16.04.2019
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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