RS Vwgh 2017/1/18 Ra 2016/11/0179

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 18.01.2017
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Index

60/02 Arbeitnehmerschutz
62 Arbeitsmarktverwaltung

Norm

AÜG §17 Abs7;
AÜG §4 Abs2 Z2;
AÜG §4 Abs2;
  1. AÜG § 17 heute
  2. AÜG § 17 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2016
  3. AÜG § 17 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2014
  4. AÜG § 17 gültig von 01.01.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2012
  5. AÜG § 17 gültig von 01.05.2011 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2011
  6. AÜG § 17 gültig von 01.09.2005 bis 30.04.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2005
  7. AÜG § 17 gültig von 01.08.2002 bis 31.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2002
  8. AÜG § 17 gültig von 01.07.2002 bis 31.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2002
  9. AÜG § 17 gültig von 01.10.1999 bis 30.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/1999
  10. AÜG § 17 gültig von 01.07.1994 bis 30.09.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1994
  11. AÜG § 17 gültig von 01.07.1988 bis 30.06.1994

Rechtssatz

Soweit die Revision zu ihrer Zulässigkeit vorbringt, es gebe "keine Rechtsprechung bzw. weicht das VwG von der Rechtsprechung des VwGH ab", wenn es bei der Beurteilung des § 4 Abs. 2 Z 2 AÜG auf die Eigentumsverhältnisse der Maschinen abstelle, so ist dieses Vorbringen unzutreffend, weil die Beistellung des zu verwendenden Werkzeuges durch den Werkbesteller nach der hg. Judikatur sehr wohl ein aussagekräftiges Abgrenzungskriterium darstellt (Hinweis E vom 23. Mai 2002, 2001/09/0073, und E vom 20. November 2003, 2000/09/0173) und (gemeinsam mit der Beistellung des Materials) zur unwiderlegbaren Vermutung (Hinweis E vom 22. Oktober 1996, 94/08/0178) des Vorliegens einer Arbeitskräfteüberlassung führt.Soweit die Revision zu ihrer Zulässigkeit vorbringt, es gebe "keine Rechtsprechung bzw. weicht das VwG von der Rechtsprechung des VwGH ab", wenn es bei der Beurteilung des Paragraph 4, Absatz 2, Ziffer 2, AÜG auf die Eigentumsverhältnisse der Maschinen abstelle, so ist dieses Vorbringen unzutreffend, weil die Beistellung des zu verwendenden Werkzeuges durch den Werkbesteller nach der hg. Judikatur sehr wohl ein aussagekräftiges Abgrenzungskriterium darstellt (Hinweis E vom 23. Mai 2002, 2001/09/0073, und E vom 20. November 2003, 2000/09/0173) und (gemeinsam mit der Beistellung des Materials) zur unwiderlegbaren Vermutung (Hinweis E vom 22. Oktober 1996, 94/08/0178) des Vorliegens einer Arbeitskräfteüberlassung führt.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2016110179.L01

Im RIS seit

23.02.2017

Zuletzt aktualisiert am

24.02.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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