RS Vwgh 2017/4/26 Ra 2016/05/0040

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.04.2017
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Index

L37154 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag Oberösterreich
L81704 Baulärm Umgebungslärm Oberösterreich
L82004 Bauordnung Oberösterreich
L82304 Abwasser Kanalisation Oberösterreich
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §13 Abs3
BauO OÖ 1994 §29 Abs3
BauO OÖ 1994 §30 Abs4
BauO OÖ 1994 §30 Abs6
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Erfolgt nach § 29 Abs. 3 und § 30 Abs. 4 OÖ BauO 1994 eine Zurückweisung, bedarf es einer näheren und nachvollziehbaren Begründung dafür, dass die jeweilige konkrete Ergänzung für die Beurteilung des Bauvorhabens nach den Vorschriften der OÖ BauO 1994 notwendig ist. Auch ein Ergänzungsauftrag nach §§ 29 Abs. 3 und 30 Abs. 4 OÖ BauO 1994 muss schon aus rechtsstaatlichen Erwägungen konkret und unmissverständlich sein, um Grundlage für eine Zurückweisung des Bauansuchens sein zu können. Eine Ergänzung, die nicht für die Beurteilung, sondern für den Erfolg des Bauansuchens notwendig ist, kommt im Übrigen auch hier nicht in Betracht, vielmehr ist bei Mängeln, die den Erfolg des Bauansuchens betreffen, nach § 30 Abs. 6 OÖ BauO 1994 (gegebenenfalls also mit Abweisung des Bauansuchens) vorzugehen.Erfolgt nach Paragraph 29, Absatz 3 und Paragraph 30, Absatz 4, OÖ BauO 1994 eine Zurückweisung, bedarf es einer näheren und nachvollziehbaren Begründung dafür, dass die jeweilige konkrete Ergänzung für die Beurteilung des Bauvorhabens nach den Vorschriften der OÖ BauO 1994 notwendig ist. Auch ein Ergänzungsauftrag nach Paragraphen 29, Absatz 3 und 30 Absatz 4, OÖ BauO 1994 muss schon aus rechtsstaatlichen Erwägungen konkret und unmissverständlich sein, um Grundlage für eine Zurückweisung des Bauansuchens sein zu können. Eine Ergänzung, die nicht für die Beurteilung, sondern für den Erfolg des Bauansuchens notwendig ist, kommt im Übrigen auch hier nicht in Betracht, vielmehr ist bei Mängeln, die den Erfolg des Bauansuchens betreffen, nach Paragraph 30, Absatz 6, OÖ BauO 1994 (gegebenenfalls also mit Abweisung des Bauansuchens) vorzugehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2016050040.L06

Im RIS seit

19.07.2017

Zuletzt aktualisiert am

24.02.2025
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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