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001 Verwaltungsrecht allgemeinNorm
AVG §58 Abs2;Rechtssatz
Vor der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 entschieden Berufungsbehörden im Instanzenzug über Berufungen gegen Bescheide, und zwar auf Grundlage der Bestimmung des § 66 AVG. Nach der dazu ergangenen ständigen Rechtsprechung erwuchs nur der Spruch eines Berufungsbescheides in Rechtskraft. Seine Begründung entfaltete - abgesehen vom Fall der Aufhebung und Zurückverweisung nach § 66 Abs. 2 AVG - in der Regel keine Bindungswirkung; und zwar weder für das Folgeverfahren noch für andere Verfahren (vgl. E 29. Jänner 2014, 2012/12/0047; B 13. November 2013, 2013/04/0122; E 17. April 2013, 2012/12/0129; E 16. Februar 2012, 2010/01/0033).Vor der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 entschieden Berufungsbehörden im Instanzenzug über Berufungen gegen Bescheide, und zwar auf Grundlage der Bestimmung des Paragraph 66, AVG. Nach der dazu ergangenen ständigen Rechtsprechung erwuchs nur der Spruch eines Berufungsbescheides in Rechtskraft. Seine Begründung entfaltete - abgesehen vom Fall der Aufhebung und Zurückverweisung nach Paragraph 66, Absatz 2, AVG - in der Regel keine Bindungswirkung; und zwar weder für das Folgeverfahren noch für andere Verfahren vergleiche E 29. Jänner 2014, 2012/12/0047; B 13. November 2013, 2013/04/0122; E 17. April 2013, 2012/12/0129; E 16. Februar 2012, 2010/01/0033).
Schlagworte
Spruch und Begründung Beschränkungen der Abänderungsbefugnis Beschränkung durch die Sache Bindung an den Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens Allgemein Individuelle Normen und Parteienrechte Rechtswirkungen von Bescheiden Rechtskraft VwRallg9/3European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2017:RA2017070028.L01Im RIS seit
01.06.2017Zuletzt aktualisiert am
09.02.2018