Index
E1PNorm
12010P/TXT Grundrechte Charta Art47 Abs2;Rechtssatz
Zu § 67d AVG (in der bis zum 31. Dezember 2013 geltenden Fassung) vertrat der VwGH den Grundsatz, wonach ein wirksamer Verzicht auf die Durchführung einer auf Grund des Art. 47 Abs. 2 GRC gebotenen mündlichen Verhandlung etwa dann anzunehmen ist, wenn ein rechtskundig vertretener Berufungswerber keinen Verhandlungsantrag iSd § 67d Abs. 3 AVG stellt. Die genannte Rechtsprechung ist auf die Frage eines Verzichtes auf eine sonst gemäß Art. 6 MRK gebotene mündliche Verhandlung vor dem VwG zu übertragen (vgl. E 18. September 2015, Ra 2015/12/0012; E 19. Oktober 2016, Ra 2016/12/0073).Zu Paragraph 67 d, AVG (in der bis zum 31. Dezember 2013 geltenden Fassung) vertrat der VwGH den Grundsatz, wonach ein wirksamer Verzicht auf die Durchführung einer auf Grund des Artikel 47, Absatz 2, GRC gebotenen mündlichen Verhandlung etwa dann anzunehmen ist, wenn ein rechtskundig vertretener Berufungswerber keinen Verhandlungsantrag iSd Paragraph 67 d, Absatz 3, AVG stellt. Die genannte Rechtsprechung ist auf die Frage eines Verzichtes auf eine sonst gemäß Artikel 6, MRK gebotene mündliche Verhandlung vor dem VwG zu übertragen vergleiche E 18. September 2015, Ra 2015/12/0012; E 19. Oktober 2016, Ra 2016/12/0073).
Schlagworte
Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2 Rechtsgrundsätze Verzicht Widerruf VwRallg6/3European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2017:RA2016120093.L01Im RIS seit
18.07.2017Zuletzt aktualisiert am
23.08.2017