RS Vwgh 2017/6/21 Ro 2016/03/0011

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.06.2017
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E1P
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

12010P/TXT Grundrechte Charta Art49;
VStG §1;

Rechtssatz

Nach den im Strafrecht allgemein geltenden Grundsätzen "nullum crimen sine lege" und "nulla poena sine lege praevia " ist Voraussetzung für die Verhängung einer Strafe, dass die Tat zur Zeit ihrer Begehung ausdrücklich durch ein Gesetz für strafbar erklärt war (vgl VwGH vom 10. Dezember 2013, 2013/05/0162; siehe vorliegend § 1 VStG sowie den - wie hier - im Anwendungsbereich des Unionsrechts maßgebenden Art 49 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (zum Erfordernis der Beachtung der Grundrechte des Unionsrechts vgl etwa VwGH vom 23. Oktober 2013, 2012/03/0102, mwH)).Nach den im Strafrecht allgemein geltenden Grundsätzen "nullum crimen sine lege" und "nulla poena sine lege praevia " ist Voraussetzung für die Verhängung einer Strafe, dass die Tat zur Zeit ihrer Begehung ausdrücklich durch ein Gesetz für strafbar erklärt war vergleiche VwGH vom 10. Dezember 2013, 2013/05/0162; siehe vorliegend Paragraph eins, VStG sowie den - wie hier - im Anwendungsbereich des Unionsrechts maßgebenden Artikel 49, der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (zum Erfordernis der Beachtung der Grundrechte des Unionsrechts vergleiche etwa VwGH vom 23. Oktober 2013, 2012/03/0102, mwH)).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RO2016030011.J11

Im RIS seit

19.07.2017

Zuletzt aktualisiert am

10.12.2018
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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