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E1PNorm
12010P/TXT Grundrechte Charta Art49;Rechtssatz
Nach den im Strafrecht allgemein geltenden Grundsätzen "nullum crimen sine lege" und "nulla poena sine lege praevia " ist Voraussetzung für die Verhängung einer Strafe, dass die Tat zur Zeit ihrer Begehung ausdrücklich durch ein Gesetz für strafbar erklärt war (vgl VwGH vom 10. Dezember 2013, 2013/05/0162; siehe vorliegend § 1 VStG sowie den - wie hier - im Anwendungsbereich des Unionsrechts maßgebenden Art 49 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (zum Erfordernis der Beachtung der Grundrechte des Unionsrechts vgl etwa VwGH vom 23. Oktober 2013, 2012/03/0102, mwH)).Nach den im Strafrecht allgemein geltenden Grundsätzen "nullum crimen sine lege" und "nulla poena sine lege praevia " ist Voraussetzung für die Verhängung einer Strafe, dass die Tat zur Zeit ihrer Begehung ausdrücklich durch ein Gesetz für strafbar erklärt war vergleiche VwGH vom 10. Dezember 2013, 2013/05/0162; siehe vorliegend Paragraph eins, VStG sowie den - wie hier - im Anwendungsbereich des Unionsrechts maßgebenden Artikel 49, der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (zum Erfordernis der Beachtung der Grundrechte des Unionsrechts vergleiche etwa VwGH vom 23. Oktober 2013, 2012/03/0102, mwH)).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2017:RO2016030011.J11Im RIS seit
19.07.2017Zuletzt aktualisiert am
10.12.2018