RS Vwgh 2017/8/29 Ra 2016/17/0241

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Veröffentlicht am 29.08.2017
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
55 Wirtschaftslenkung

Norm

B-VG Art137;
INVEKOS-CC-V 2010 §14;
  1. B-VG Art. 137 heute
  2. B-VG Art. 137 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 137 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 137 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  5. B-VG Art. 137 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  6. B-VG Art. 137 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  7. B-VG Art. 137 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  8. B-VG Art. 137 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. § 14 gültig von 01.01.2010 bis 07.05.2015 aufgehoben durch BGBl. II Nr. 100/2015

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ra 2016/17/0170 B 29. August 2017 RS 4

Stammrechtssatz

Der Verwaltungsgerichtshof hat zur Verordnungsbestimmung des § 14 INVEKOS-CC-Verordnung 2010, BGBl II Nr 492/2009, aufgehoben durch BGBl II Nr 100/2015, in seinem Erkenntnis vom 16. Mai 2011, 2011/17/0007, ausgesprochen, dass § 14 leg cit zwanglos auch als Präzisierung der hg Rechtsprechung zur Zulässigkeit von Feststellungsbescheiden auf Antrag verstanden werden könne. Die Bestimmung wäre insofern dahin zu verstehen, dass sie nur die Erlassung eines Feststellungsbescheides über Antrag (und nicht von Amts wegen) regle (vgl den in dieser Bestimmung enthaltenen Hinweis auf die Gefahr einer Partei, Nachteile zu erleiden). Vor dem Hintergrund des der Partei offen stehenden Verfahrens vor dem Verfassungsgerichtshof nach Art 137 B-VG zur Klärung der Auszahlungsverpflichtung ist ein solcher Nachteil iSd § 14 leg cit für die Partei jedoch nicht erkennbar.Der Verwaltungsgerichtshof hat zur Verordnungsbestimmung des Paragraph 14, INVEKOS-CC-Verordnung 2010, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 492 aus 2009,, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 100 aus 2015,, in seinem Erkenntnis vom 16. Mai 2011, 2011/17/0007, ausgesprochen, dass Paragraph 14, leg cit zwanglos auch als Präzisierung der hg Rechtsprechung zur Zulässigkeit von Feststellungsbescheiden auf Antrag verstanden werden könne. Die Bestimmung wäre insofern dahin zu verstehen, dass sie nur die Erlassung eines Feststellungsbescheides über Antrag (und nicht von Amts wegen) regle vergleiche den in dieser Bestimmung enthaltenen Hinweis auf die Gefahr einer Partei, Nachteile zu erleiden). Vor dem Hintergrund des der Partei offen stehenden Verfahrens vor dem Verfassungsgerichtshof nach Artikel 137, B-VG zur Klärung der Auszahlungsverpflichtung ist ein solcher Nachteil iSd Paragraph 14, leg cit für die Partei jedoch nicht erkennbar.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2016170241.L03

Im RIS seit

02.10.2017

Zuletzt aktualisiert am

07.12.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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