RS Vwgh 2017/9/13 Ra 2017/12/0050

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 13.09.2017
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Index

E1P
10/07 Verwaltungsgerichtshof
19/05 Menschenrechte
40/01 Verwaltungsverfahren
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

12007P/TXT Grundrechte Charta Art47;
BDG 1979 §38;
MRK Art6;
VwGG §42 Abs2 Z1;
VwGVG 2014 §24 Abs4;
  1. BDG 1979 § 38 heute
  2. BDG 1979 § 38 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  3. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  4. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  5. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  6. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  7. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1980 bis 31.12.1994
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Bei einer Versetzung gemäß § 38 BDG 1979 handelt es sich um eine dienstrechtliche Entscheidung, welche unmittelbare Auswirkungen auf besoldungsrechtliche Ansprüche hat, die an die Wertigkeit des dem Beamten zugeordneten Arbeitsplatzes anknüpfen. Derartige Streitigkeiten haben zudem durch die innerstaatliche Rechtsordnung geregelte, subjektive Rechte oder Pflichten von Beamtinnen zum Gegenstand. Es handelt sich somit um Entscheidungen über "civil rights" (vgl. E VfGH 21. September 2010, B 1368/08, VfSlg. Nr. 19145). Darüber hinaus ergehen solche Entscheidung im Anwendungsbereich des Unionsrechts und kommen folglich auch die in Art. 47 GRC festgelegten Garantien zum Tragen.Bei einer Versetzung gemäß Paragraph 38, BDG 1979 handelt es sich um eine dienstrechtliche Entscheidung, welche unmittelbare Auswirkungen auf besoldungsrechtliche Ansprüche hat, die an die Wertigkeit des dem Beamten zugeordneten Arbeitsplatzes anknüpfen. Derartige Streitigkeiten haben zudem durch die innerstaatliche Rechtsordnung geregelte, subjektive Rechte oder Pflichten von Beamtinnen zum Gegenstand. Es handelt sich somit um Entscheidungen über "civil rights" vergleiche E VfGH 21. September 2010, B 1368/08, VfSlg. Nr. 19145). Darüber hinaus ergehen solche Entscheidung im Anwendungsbereich des Unionsrechts und kommen folglich auch die in Artikel 47, GRC festgelegten Garantien zum Tragen.

Schlagworte

Verfahrensbestimmungen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2017120050.L04

Im RIS seit

13.10.2017

Zuletzt aktualisiert am

15.11.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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