RS Vwgh 2017/9/26 Ra 2016/05/0090

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.09.2017
beobachten
merken

Index

83 Naturschutz Umweltschutz

Norm

AWG 2002 §27 Abs1;
AWG 2002 §79 Abs3 Z9;
  1. AWG 2002 § 79 heute
  2. AWG 2002 § 79 gültig ab 22.06.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2023
  3. AWG 2002 § 79 gültig von 11.12.2021 bis 21.06.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 200/2021
  4. AWG 2002 § 79 gültig von 01.08.2019 bis 10.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2019
  5. AWG 2002 § 79 gültig von 13.07.2018 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2018
  6. AWG 2002 § 79 gültig von 20.06.2017 bis 12.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2017
  7. AWG 2002 § 79 gültig von 01.01.2015 bis 19.06.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 193/2013
  8. AWG 2002 § 79 gültig von 21.06.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2013
  9. AWG 2002 § 79 gültig von 16.02.2011 bis 20.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/2011
  10. AWG 2002 § 79 gültig von 12.07.2007 bis 15.02.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2007
  11. AWG 2002 § 79 gültig von 01.04.2006 bis 11.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2006
  12. AWG 2002 § 79 gültig von 01.01.2005 bis 31.03.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2004
  13. AWG 2002 § 79 gültig von 02.11.2002 bis 31.12.2004

Rechtssatz

Der Bundesgesetzgeber sieht in § 27 Abs. 1 iVm § 79 Abs. 3 Z 9 AWG 2002 als Sanktion für die Unterlassung einer Meldung einer Umgründung im Sinne des § 27 Abs. 1 AWG 2002 die verwaltungsstrafrechtliche Ahndung vor. Die Regelung des § 27 Abs. 1 AWG 2002 setzt darüber hinaus grundsätzlich einen Übergang der abfallrechtlichen Berechtigung auf den Rechtsnachfolger im Falle einer Umgründung im Sinne dieser Bestimmung voraus und ordnet explizit nur unter bestimmten weiteren Voraussetzungen an, dass im Falle einer Berechtigung zur Sammlung und Behandlung von gefährlichen Abfällen vom Rechtsnachfolger eine neue Erlaubnis zu beantragen ist, schließt somit nur in diesen Fällen, nicht jedoch auch in Bezug auf die Sammlung und Behandlung von nicht gefährlichen Abfällen einen Übergang auf den Rechtsnachfolger aus.Der Bundesgesetzgeber sieht in Paragraph 27, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 79, Absatz 3, Ziffer 9, AWG 2002 als Sanktion für die Unterlassung einer Meldung einer Umgründung im Sinne des Paragraph 27, Absatz eins, AWG 2002 die verwaltungsstrafrechtliche Ahndung vor. Die Regelung des Paragraph 27, Absatz eins, AWG 2002 setzt darüber hinaus grundsätzlich einen Übergang der abfallrechtlichen Berechtigung auf den Rechtsnachfolger im Falle einer Umgründung im Sinne dieser Bestimmung voraus und ordnet explizit nur unter bestimmten weiteren Voraussetzungen an, dass im Falle einer Berechtigung zur Sammlung und Behandlung von gefährlichen Abfällen vom Rechtsnachfolger eine neue Erlaubnis zu beantragen ist, schließt somit nur in diesen Fällen, nicht jedoch auch in Bezug auf die Sammlung und Behandlung von nicht gefährlichen Abfällen einen Übergang auf den Rechtsnachfolger aus.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2016050090.L01

Im RIS seit

25.10.2017

Zuletzt aktualisiert am

16.11.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten