RS Vwgh 2017/10/25 Ra 2015/07/0063

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.10.2017
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren
83 Naturschutz Umweltschutz

Norm

ALSAG 1989 §10 Abs1;
AVG §56;
AWG 2002 §6;
VwGVG 2014 §17;
VwRallg;
  1. AWG 2002 § 6 heute
  2. AWG 2002 § 6 gültig ab 11.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 200/2021
  3. AWG 2002 § 6 gültig von 01.08.2019 bis 10.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2019
  4. AWG 2002 § 6 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2013
  5. AWG 2002 § 6 gültig von 01.01.2014 bis 20.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2013
  6. AWG 2002 § 6 gültig von 21.06.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2013
  7. AWG 2002 § 6 gültig von 16.02.2011 bis 20.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/2011
  8. AWG 2002 § 6 gültig von 12.07.2007 bis 15.02.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2007
  9. AWG 2002 § 6 gültig von 01.04.2006 bis 11.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2006
  10. AWG 2002 § 6 gültig von 01.01.2005 bis 31.03.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2004
  11. AWG 2002 § 6 gültig von 02.11.2002 bis 31.12.2004

Rechtssatz

Die Anwendung der im Zeitpunkt der Verwirklichung des die Beitragspflicht auslösenden Sachverhalts geltenden Rechtslage bei der Beurteilung der Tatbestandsvoraussetzungen nach § 10 Abs. 1 ALSAG 1989 steht nicht der Rechtsprechung des VwGH entgegen, wonach das VwG seine Entscheidung an der zum Zeitpunkt seiner Entscheidung maßgeblichen Sach- und Rechtslage auszurichten hat (vgl. VwGH 21.10.2014, Ro 2014/03/0076; VwGH 27.1.2016, Ra 2014/10/0038; VwGH 28.1.2016, Ra 2015/07/0070). Die Berücksichtigung eines nach Erlassung des erstinstanzlichen Feststellungsbescheides gemäß § 10 ALSAG 1989 neu entstandenen Sachverhaltselements - hier: in Form eines Feststellungsbescheides nach § 6 AWG 2002 -, das für die Beurteilung im Feststellungsverfahren gemäß § 10 Abs. 1 ALSAG 1989 maßgeblich sein kann, widerspricht nicht der Judikatur des VwGH.Die Anwendung der im Zeitpunkt der Verwirklichung des die Beitragspflicht auslösenden Sachverhalts geltenden Rechtslage bei der Beurteilung der Tatbestandsvoraussetzungen nach Paragraph 10, Absatz eins, ALSAG 1989 steht nicht der Rechtsprechung des VwGH entgegen, wonach das VwG seine Entscheidung an der zum Zeitpunkt seiner Entscheidung maßgeblichen Sach- und Rechtslage auszurichten hat vergleiche VwGH 21.10.2014, Ro 2014/03/0076; VwGH 27.1.2016, Ra 2014/10/0038; VwGH 28.1.2016, Ra 2015/07/0070). Die Berücksichtigung eines nach Erlassung des erstinstanzlichen Feststellungsbescheides gemäß Paragraph 10, ALSAG 1989 neu entstandenen Sachverhaltselements - hier: in Form eines Feststellungsbescheides nach Paragraph 6, AWG 2002 -, das für die Beurteilung im Feststellungsverfahren gemäß Paragraph 10, Absatz eins, ALSAG 1989 maßgeblich sein kann, widerspricht nicht der Judikatur des VwGH.

Schlagworte

Maßgebende Rechtslage maßgebender Sachverhalt Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2015070063.L02

Im RIS seit

20.12.2017

Zuletzt aktualisiert am

12.01.2018
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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