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001 Verwaltungsrecht allgemeinNorm
ALSAG 1989 §10 Abs1;Rechtssatz
Die Anwendung der im Zeitpunkt der Verwirklichung des die Beitragspflicht auslösenden Sachverhalts geltenden Rechtslage bei der Beurteilung der Tatbestandsvoraussetzungen nach § 10 Abs. 1 ALSAG 1989 steht nicht der Rechtsprechung des VwGH entgegen, wonach das VwG seine Entscheidung an der zum Zeitpunkt seiner Entscheidung maßgeblichen Sach- und Rechtslage auszurichten hat (vgl. VwGH 21.10.2014, Ro 2014/03/0076; VwGH 27.1.2016, Ra 2014/10/0038; VwGH 28.1.2016, Ra 2015/07/0070). Die Berücksichtigung eines nach Erlassung des erstinstanzlichen Feststellungsbescheides gemäß § 10 ALSAG 1989 neu entstandenen Sachverhaltselements - hier: in Form eines Feststellungsbescheides nach § 6 AWG 2002 -, das für die Beurteilung im Feststellungsverfahren gemäß § 10 Abs. 1 ALSAG 1989 maßgeblich sein kann, widerspricht nicht der Judikatur des VwGH.Die Anwendung der im Zeitpunkt der Verwirklichung des die Beitragspflicht auslösenden Sachverhalts geltenden Rechtslage bei der Beurteilung der Tatbestandsvoraussetzungen nach Paragraph 10, Absatz eins, ALSAG 1989 steht nicht der Rechtsprechung des VwGH entgegen, wonach das VwG seine Entscheidung an der zum Zeitpunkt seiner Entscheidung maßgeblichen Sach- und Rechtslage auszurichten hat vergleiche VwGH 21.10.2014, Ro 2014/03/0076; VwGH 27.1.2016, Ra 2014/10/0038; VwGH 28.1.2016, Ra 2015/07/0070). Die Berücksichtigung eines nach Erlassung des erstinstanzlichen Feststellungsbescheides gemäß Paragraph 10, ALSAG 1989 neu entstandenen Sachverhaltselements - hier: in Form eines Feststellungsbescheides nach Paragraph 6, AWG 2002 -, das für die Beurteilung im Feststellungsverfahren gemäß Paragraph 10, Absatz eins, ALSAG 1989 maßgeblich sein kann, widerspricht nicht der Judikatur des VwGH.
Schlagworte
Maßgebende Rechtslage maßgebender Sachverhalt Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2017:RA2015070063.L02Im RIS seit
20.12.2017Zuletzt aktualisiert am
12.01.2018