RS Vwgh 2018/3/16 Ro 2018/02/0001

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Veröffentlicht am 16.03.2018
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Index

L70300 Buchmacher Totalisateur Wetten
L70309 Buchmacher Totalisateur Wetten Wien
001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §1;
AVG §56;
Totalisateur Buchmacherwetten Gebühren 1919 §2 Abs5 idF 2015/026;
Totalisateur Buchmacherwetten Gebühren 1919 §2 Abs5;
VStG §24;
VStG §26 Abs1;
VwRallg;
WettenG Wr 2016 §30 Abs2;
  1. VStG § 24 heute
  2. VStG § 24 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. VStG § 24 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VStG § 24 gültig von 26.03.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  5. VStG § 24 gültig von 20.04.2002 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  6. VStG § 24 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. VStG § 24 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 620/1995
  8. VStG § 24 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. VStG § 26 heute
  2. VStG § 26 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. VStG § 26 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VStG § 26 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VStG § 26 gültig von 01.09.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VStG § 26 gültig von 01.09.2012 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  7. VStG § 26 gültig von 01.01.2010 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  8. VStG § 26 gültig von 05.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2008
  9. VStG § 26 gültig von 01.02.1991 bis 04.01.2008

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ro 2018/02/0002

Rechtssatz

Gemäß § 2 Abs. 5 Totalisateur-Buchmacherwetten-Gebühren Gesetzes 1919 war zur Bestrafung (Totalisateur-Buchmacherwetten-Gebühren Gesetzes 1919) die politische Bezirksbehörde und, wo sich eine staatliche Sicherheitsbehörde befindet, diese berufen. Gemäß § 2 Abs. 5 Totalisateur-Buchmacherwetten-Gebühren Gesetzes 1919 idF der Novelle LGBl. Nr. 26/2015 obliegt die Durchführung von Verwaltungsstrafverfahren betreffend die gewerbsmäßige Vermittlung von Wettkundinnen und Wettkunden dem Magistrat. Für die Durchführung von Verwaltungsstrafverfahren, die keine Vermittlung von Wettkundinnen und Wettkunden betreffen, läge demnach die Zuständigkeit der (nunmehr) Landespolizeidirektion Wien vor. Tritt die Zuständigkeitsvorschrift des § 2 Abs. 5 erster Satz Totalisateur-Buchmacherwetten-Gebühren Gesetzes 1919, die die Zuständigkeit der Landespolizeidirektion Wien begründet hätte, vor Erlassung des Bescheides außer Kraft (§ 30 Abs. 2 des Wr WettenG 2016), kann die Zuständigkeit der Landespolizeidirektion Wien nicht (mehr) begründet werden. Somit greift mangels ausdrücklicher Zuständigkeitsregelung die subsidiäre Regelung des § 26 Abs. 1 VStG, wonach in Verwaltungsstrafsachen die Bezirksverwaltungsbehörden zuständig sind, wenn die Verwaltungsvorschriften über die sachliche Zuständigkeit keine Bestimmungen enthalten.Gemäß Paragraph 2, Absatz 5, Totalisateur-Buchmacherwetten-Gebühren Gesetzes 1919 war zur Bestrafung (Totalisateur-Buchmacherwetten-Gebühren Gesetzes 1919) die politische Bezirksbehörde und, wo sich eine staatliche Sicherheitsbehörde befindet, diese berufen. Gemäß Paragraph 2, Absatz 5, Totalisateur-Buchmacherwetten-Gebühren Gesetzes 1919 in der Fassung der Novelle Landesgesetzblatt Nr. 26 aus 2015, obliegt die Durchführung von Verwaltungsstrafverfahren betreffend die gewerbsmäßige Vermittlung von Wettkundinnen und Wettkunden dem Magistrat. Für die Durchführung von Verwaltungsstrafverfahren, die keine Vermittlung von Wettkundinnen und Wettkunden betreffen, läge demnach die Zuständigkeit der (nunmehr) Landespolizeidirektion Wien vor. Tritt die Zuständigkeitsvorschrift des Paragraph 2, Absatz 5, erster Satz Totalisateur-Buchmacherwetten-Gebühren Gesetzes 1919, die die Zuständigkeit der Landespolizeidirektion Wien begründet hätte, vor Erlassung des Bescheides außer Kraft (Paragraph 30, Absatz 2, des Wr WettenG 2016), kann die Zuständigkeit der Landespolizeidirektion Wien nicht (mehr) begründet werden. Somit greift mangels ausdrücklicher Zuständigkeitsregelung die subsidiäre Regelung des Paragraph 26, Absatz eins, VStG, wonach in Verwaltungsstrafsachen die Bezirksverwaltungsbehörden zuständig sind, wenn die Verwaltungsvorschriften über die sachliche Zuständigkeit keine Bestimmungen enthalten.

Schlagworte

Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2 Maßgebende Rechtslage maßgebender Sachverhalt sachliche Zuständigkeit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RO2018020001.J03

Im RIS seit

04.04.2018

Zuletzt aktualisiert am

16.04.2018
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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