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10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)Norm
B-VG Art102 Abs2;Rechtssatz
Im § 12 EisenbahnG 1957 sind die Angelegenheiten zuständigkeitshalber auf drei Verwaltungsebenen, nämlich auf den Bundesminister, den Landeshauptmann und die Bezirksverwaltungsbehörde, aufgeteilt. Der Bundesgesetzgeber hat von der Ermächtigung gemäß Art. 102 Abs. 3 B-VG bezüglich § 12 Abs. 1 und 2 EisenbahnG 1957 Gebrauch gemacht und für die dort genannten Angelegenheiten die Zuständigkeit des Landeshauptmanns bzw. der Bezirksverwaltungsbehörde vorgesehen, wodurch diese Angelegenheiten zu solchen der mittelbaren Bundesverwaltung werden. Gleiches gilt für die in § 12 Abs. 4 EisenbahnG 1957 (verfassungskonform, vgl. dazu VfGH 17.6.1986, B 532/84 (VfSlg. 10.912/1986)) für den BMVIT vorgesehene Ermächtigung, im Einzelfall seine behördliche Zuständigkeit an den örtlich zuständigen Landeshauptmann zu übertragen. Erfolgt eine derartige gesetzlich vorgesehene Delegation, mit der der BMVIT seine Zuständigkeit zu Gunsten des Landeshauptmannes aufgibt, kommt ebenfalls die Ermächtigung gemäß Art. 102 Abs. 3 B-VG zum Tragen (zum Konzept der Delegation vgl. etwa VfGH 20.6.2007, G 177/06 u. a. (VfSlg. 18.159/2007); VwGH 12.9.2013, 2011/04/0002, VwSlg. 18.691 A; 23.10.1995, 93/10/0128, VwSlg. 14.346 A).Im Paragraph 12, EisenbahnG 1957 sind die Angelegenheiten zuständigkeitshalber auf drei Verwaltungsebenen, nämlich auf den Bundesminister, den Landeshauptmann und die Bezirksverwaltungsbehörde, aufgeteilt. Der Bundesgesetzgeber hat von der Ermächtigung gemäß Artikel 102, Absatz 3, B-VG bezüglich Paragraph 12, Absatz eins und 2 EisenbahnG 1957 Gebrauch gemacht und für die dort genannten Angelegenheiten die Zuständigkeit des Landeshauptmanns bzw. der Bezirksverwaltungsbehörde vorgesehen, wodurch diese Angelegenheiten zu solchen der mittelbaren Bundesverwaltung werden. Gleiches gilt für die in Paragraph 12, Absatz 4, EisenbahnG 1957 (verfassungskonform, vergleiche dazu VfGH 17.6.1986, B 532/84 (VfSlg. 10.912/1986)) für den BMVIT vorgesehene Ermächtigung, im Einzelfall seine behördliche Zuständigkeit an den örtlich zuständigen Landeshauptmann zu übertragen. Erfolgt eine derartige gesetzlich vorgesehene Delegation, mit der der BMVIT seine Zuständigkeit zu Gunsten des Landeshauptmannes aufgibt, kommt ebenfalls die Ermächtigung gemäß Artikel 102, Absatz 3, B-VG zum Tragen (zum Konzept der Delegation vergleiche etwa VfGH 20.6.2007, G 177/06 u. a. (VfSlg. 18.159/2007); VwGH 12.9.2013, 2011/04/0002, VwSlg. 18.691 A; 23.10.1995, 93/10/0128, VwSlg. 14.346 A).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2018:KO2018030001.K20Im RIS seit
25.04.2018Zuletzt aktualisiert am
10.04.2019