RS Vwgh 2018/3/20 Ko 2018/03/0001

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Veröffentlicht am 20.03.2018
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
60/02 Arbeitnehmerschutz

Norm

ArbIG 1993 §13;
B-VG Art133 Abs1 Z3;
VwGG §71;
VwRallg;
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Da die Zuständigkeit des VwGH zur Entscheidung von Kompetenzkonflikten nach Art. 133 Abs. 1 Z 3 B-VG letztlich auch darauf gerichtet ist, Klarheit über die verwaltungsgerichtliche Zuständigkeit im Zusammenhang von allfälligen Revisionsverfahren vor dem VwGH zu schaffen, kann die nunmehrige Amtsrevisionszuständigkeit des BMASK gemäß § 13 ArbIG 1993 nur dann im Sinn der Gesetzesmaterialien (vgl. ErläutRV 2193 BlgNR XXIV. GP, Seite 7 und 16) dem früheren umfassenden Rechtsmittelrecht im Verfahren vor dem VwGH vor der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 entsprechen, wenn auch ein Kompetenzentscheidungsantrag zulässig ist. Ein Antrag auf Kompetenzentscheidung dient in diesem Sinn der Zuständigkeit zur Erhebung einer Amtsrevision (zur Zulässigkeit eines demselben Ziel dienenden Wiedereinsetzungsantrages nach der früheren Rechtslage vgl. etwa VwGH 15.11.2012, 2012/17/0219). Derart wird von der in § 13 ArbIG 1993 eingeräumten Zuständigkeit zur Erhebung einer Revision auch die Zuständigkeit zur Stellung eines Antrags auf Entscheidung eines Kompetenzkonfliktes durch den VwGH gemäß Art. 131 Abs. 1 Z 3 B-VG mitumfasst.Da die Zuständigkeit des VwGH zur Entscheidung von Kompetenzkonflikten nach Artikel 133, Absatz eins, Ziffer 3, B-VG letztlich auch darauf gerichtet ist, Klarheit über die verwaltungsgerichtliche Zuständigkeit im Zusammenhang von allfälligen Revisionsverfahren vor dem VwGH zu schaffen, kann die nunmehrige Amtsrevisionszuständigkeit des BMASK gemäß Paragraph 13, ArbIG 1993 nur dann im Sinn der Gesetzesmaterialien vergleiche ErläutRV 2193 BlgNR römisch 24 . GP, Seite 7 und 16) dem früheren umfassenden Rechtsmittelrecht im Verfahren vor dem VwGH vor der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 entsprechen, wenn auch ein Kompetenzentscheidungsantrag zulässig ist. Ein Antrag auf Kompetenzentscheidung dient in diesem Sinn der Zuständigkeit zur Erhebung einer Amtsrevision (zur Zulässigkeit eines demselben Ziel dienenden Wiedereinsetzungsantrages nach der früheren Rechtslage vergleiche etwa VwGH 15.11.2012, 2012/17/0219). Derart wird von der in Paragraph 13, ArbIG 1993 eingeräumten Zuständigkeit zur Erhebung einer Revision auch die Zuständigkeit zur Stellung eines Antrags auf Entscheidung eines Kompetenzkonfliktes durch den VwGH gemäß Artikel 131, Absatz eins, Ziffer 3, B-VG mitumfasst.

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:KO2018030001.K07

Im RIS seit

25.04.2018

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2019
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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