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001 Verwaltungsrecht allgemeinNorm
AsylG 2005 §51a idF 2016/I/024;Beachte
Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ro 2017/01/0008 Ro 2017/01/0009 Ro 2017/01/0012 Ro 2017/01/0011 Ro 2017/01/0010Rechtssatz
Im Zuge der Normierung der Karte für Asylberechtigte in § 51a AsylG 2005 mit BGBl. I Nr. 24/2016 brachte der Asylgesetzgeber sowohl sein Verständnis betreffend den rechtlichen Charakter dieser Karte als auch - damit übereinstimmend - sein bereits ursprünglich vorhandenes Verständnis betreffend die Karte für subsidiär Schutzberechtigte (§ 52 leg. cit.) zum Ausdruck (vgl. idS zur GewO 1994 VwGH 26.9.2017, Ra 2017/04/0057, mwN). Nach dem Willen des Gesetzgebers (RV 996 BlgNR 25. GP 5) hat somit - auch - die Karte für subsidiär Schutzberechtigte gemäß § 52 AsylG 2005 bloß deklarativen Charakter; die Aufenthaltsberechtigung selbst ergibt sich aus der bescheidmäßigen Erteilung der Aufenthaltsberechtigung gemäß § 8 Abs. 4 AsylG 2005 (VwGH 3.5.2018, Ra 2017/19/0373 und 0374, Rn. 8) bzw. im Fall eines rechtzeitig gestellten Verlängerungsantrages von Gesetzes wegen gemäß § 8 Abs. 4 letzter Satz AsylG 2005.Im Zuge der Normierung der Karte für Asylberechtigte in Paragraph 51 a, AsylG 2005 mit Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 24 aus 2016, brachte der Asylgesetzgeber sowohl sein Verständnis betreffend den rechtlichen Charakter dieser Karte als auch - damit übereinstimmend - sein bereits ursprünglich vorhandenes Verständnis betreffend die Karte für subsidiär Schutzberechtigte (Paragraph 52, leg. cit.) zum Ausdruck vergleiche idS zur GewO 1994 VwGH 26.9.2017, Ra 2017/04/0057, mwN). Nach dem Willen des Gesetzgebers Regierungsvorlage 996 BlgNR 25. Gesetzgebungsperiode 5) hat somit - auch - die Karte für subsidiär Schutzberechtigte gemäß Paragraph 52, AsylG 2005 bloß deklarativen Charakter; die Aufenthaltsberechtigung selbst ergibt sich aus der bescheidmäßigen Erteilung der Aufenthaltsberechtigung gemäß Paragraph 8, Absatz 4, AsylG 2005 (VwGH 3.5.2018, Ra 2017/19/0373 und 0374, Rn. 8) bzw. im Fall eines rechtzeitig gestellten Verlängerungsantrages von Gesetzes wegen gemäß Paragraph 8, Absatz 4, letzter Satz AsylG 2005.
Schlagworte
Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2018:RO2017010007.J01Im RIS seit
03.07.2018Zuletzt aktualisiert am
11.07.2018