RS Vwgh 2021/1/11 Ra 2020/16/0142

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.01.2021
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Index

E3R E02202000
32/04 Steuern vom Umsatz
35/02 Zollgesetz

Norm

UStG 1994 §26 Abs5 lite
ZollRDG 1994 §83
31992R2913 ZK 1992 Art221 Abs1
31992R2913 ZK 1992 Art222 Abs1 lita
  1. UStG 1994 § 26 heute
  2. UStG 1994 § 26 gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2023
  3. UStG 1994 § 26 gültig von 01.07.2020 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019
  4. UStG 1994 § 26 gültig von 01.05.2016 bis 30.06.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 163/2015
  5. UStG 1994 § 26 gültig von 16.06.2010 bis 30.04.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2010
  6. UStG 1994 § 26 gültig von 31.12.2003 bis 15.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2003
  7. UStG 1994 § 26 gültig von 21.08.2003 bis 30.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  8. UStG 1994 § 26 gültig von 31.12.1996 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 756/1996
  9. UStG 1994 § 26 gültig von 01.01.1995 bis 30.12.1996

Rechtssatz

Die Frage der Gutgläubigkeit des Anmelders ist nach der Bestimmung des § 26 Abs. 5 lit. e UStG bei der Frage zu prüfen, ob der Anmelder Schuldner der Einfuhrumsatzsteuer ist. Diese Frage betrifft die Rechtmäßigkeit einer Mitteilung der buchmäßigen Erfassung von Eingangsabgaben oder auch der Setzung einer Zahlungsfrist und ist allenfalls in einem Rechtsmittelverfahren dazu zu prüfen. Die Rechtmäßigkeit einer Mitteilung der buchmäßigen Erfassung oder eines Bescheides über die Setzung einer Zahlungsfrist ist jedoch nicht Gegenstand eines Erlassverfahrens nach § 83 ZollR-DG in der Fassung des Art. 11 des Abgabenänderungsgesetzes 2010, BGBl. I Nr. 34/2010 (vgl. auch VwGH 20.1.2018, Ra 2018/16/0071).Die Frage der Gutgläubigkeit des Anmelders ist nach der Bestimmung des Paragraph 26, Absatz 5, Litera e, UStG bei der Frage zu prüfen, ob der Anmelder Schuldner der Einfuhrumsatzsteuer ist. Diese Frage betrifft die Rechtmäßigkeit einer Mitteilung der buchmäßigen Erfassung von Eingangsabgaben oder auch der Setzung einer Zahlungsfrist und ist allenfalls in einem Rechtsmittelverfahren dazu zu prüfen. Die Rechtmäßigkeit einer Mitteilung der buchmäßigen Erfassung oder eines Bescheides über die Setzung einer Zahlungsfrist ist jedoch nicht Gegenstand eines Erlassverfahrens nach Paragraph 83, ZollR-DG in der Fassung des Artikel 11, des Abgabenänderungsgesetzes 2010, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 34 aus 2010, vergleiche auch VwGH 20.1.2018, Ra 2018/16/0071).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2021:RA2020160142.L02

Im RIS seit

16.03.2021

Zuletzt aktualisiert am

16.03.2021
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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