RS Vwgh 2021/1/20 Ra 2020/15/0076

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 20.01.2021
beobachten
merken

Index

21/01 Handelsrecht
32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht
32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag
32/04 Steuern vom Umsatz
32/08 Sonstiges Steuerrecht

Norm

KStG 1988 §19
KStG 1988 §20 Abs1 Z1
KStG 1988 §20 Abs2
KStG 1988 §20 Abs3
LiebhabereiV 1993
UmgrStG 1991 §7 Abs1 Z1
UmwG 1996 §1
  1. KStG 1988 § 20 heute
  2. KStG 1988 § 20 gültig ab 13.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  3. KStG 1988 § 20 gültig von 10.01.1998 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/1998
  4. KStG 1988 § 20 gültig von 01.05.1996 bis 09.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  5. KStG 1988 § 20 gültig von 31.12.1991 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 699/1991
  6. KStG 1988 § 20 gültig von 01.01.1991 bis 30.12.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991
  7. KStG 1988 § 20 gültig von 30.12.1989 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 660/1989
  8. KStG 1988 § 20 gültig von 30.07.1988 bis 29.12.1989
  1. KStG 1988 § 20 heute
  2. KStG 1988 § 20 gültig ab 13.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  3. KStG 1988 § 20 gültig von 10.01.1998 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/1998
  4. KStG 1988 § 20 gültig von 01.05.1996 bis 09.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  5. KStG 1988 § 20 gültig von 31.12.1991 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 699/1991
  6. KStG 1988 § 20 gültig von 01.01.1991 bis 30.12.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991
  7. KStG 1988 § 20 gültig von 30.12.1989 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 660/1989
  8. KStG 1988 § 20 gültig von 30.07.1988 bis 29.12.1989
  1. KStG 1988 § 20 heute
  2. KStG 1988 § 20 gültig ab 13.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  3. KStG 1988 § 20 gültig von 10.01.1998 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/1998
  4. KStG 1988 § 20 gültig von 01.05.1996 bis 09.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  5. KStG 1988 § 20 gültig von 31.12.1991 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 699/1991
  6. KStG 1988 § 20 gültig von 01.01.1991 bis 30.12.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991
  7. KStG 1988 § 20 gültig von 30.12.1989 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 660/1989
  8. KStG 1988 § 20 gültig von 30.07.1988 bis 29.12.1989

Rechtssatz

Geht das Vermögen einer unbeschränkt steuerpflichtigen Körperschaft im Wege der Umwandlung auf einen anderen über, so ist nach § 20 Abs. 1 Z 1 KStG 1988 die Regelung des § 19 KStG 1988 (Liquidationsbesteuerung) anzuwenden, wenn die Voraussetzungen des UmgrStG nicht gegeben sind oder das UmgrStG dies vorsieht. Nach § 20 Abs. 3 KStG 1988 hat der Rechtsnachfolger das übernommene Vermögen mit den nach Abs. 2 leg. cit. maßgebenden Werten anzusetzen. Damit ist aber gerade keine Buchwertfortführung vorgesehen. Sollte die gesamte Betätigung der umgewandelten GmbH als Liebhaberei zu beurteilen sein, ist steuerlich eine Buchwertfortführung von vornherein nicht möglich. Voraussetzung für den geltend gemachten Übergang des Verlustabzuges ist somit die Anwendbarkeit der Bestimmungen des UmgrStG, demnach hier insbesondere das Vorliegen eines Betriebes iSd § 7 Abs. 1 Z 1 UmgrStG. Das Vorliegen von Liebhaberei schließt - im Hinblick auf das Fehlen der Gewinnerzielungsabsicht - einen derartigen Betrieb aus (vgl. VwGH 3.4.2019, Ro 2017/15/0030; vgl. auch VwGH 31.5.2017, Ro 2016/13/0001, mwN).Geht das Vermögen einer unbeschränkt steuerpflichtigen Körperschaft im Wege der Umwandlung auf einen anderen über, so ist nach Paragraph 20, Absatz eins, Ziffer eins, KStG 1988 die Regelung des Paragraph 19, KStG 1988 (Liquidationsbesteuerung) anzuwenden, wenn die Voraussetzungen des UmgrStG nicht gegeben sind oder das UmgrStG dies vorsieht. Nach Paragraph 20, Absatz 3, KStG 1988 hat der Rechtsnachfolger das übernommene Vermögen mit den nach Absatz 2, leg. cit. maßgebenden Werten anzusetzen. Damit ist aber gerade keine Buchwertfortführung vorgesehen. Sollte die gesamte Betätigung der umgewandelten GmbH als Liebhaberei zu beurteilen sein, ist steuerlich eine Buchwertfortführung von vornherein nicht möglich. Voraussetzung für den geltend gemachten Übergang des Verlustabzuges ist somit die Anwendbarkeit der Bestimmungen des UmgrStG, demnach hier insbesondere das Vorliegen eines Betriebes iSd Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer eins, UmgrStG. Das Vorliegen von Liebhaberei schließt - im Hinblick auf das Fehlen der Gewinnerzielungsabsicht - einen derartigen Betrieb aus vergleiche VwGH 3.4.2019, Ro 2017/15/0030; vergleiche auch VwGH 31.5.2017, Ro 2016/13/0001, mwN).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2021:RA2020150076.L02

Im RIS seit

23.03.2021

Zuletzt aktualisiert am

23.03.2021
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten