RS Vwgh 2021/1/28 Ra 2017/22/0225

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Veröffentlicht am 28.01.2021
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht
41/02 Staatsbürgerschaft
41/07 Grenzüberwachung

Norm

B-VG Art133 Abs4
FrÄG 2017
NAG 2005 §43a idF 2017/I/145
NAG 2005 §61
NAG 2005 §82 Abs42 idF 2017/I/145
VwGG §28 Abs3
VwGG §34 Abs1
VwRallg
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 28 heute
  2. VwGG § 28 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. VwGG § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 28 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 28 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 28 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Der Revisionswerber sieht eine grundsätzliche Rechtsfrage darin, dass Rechtsprechung des VwGH fehle, welche Fassung des NAG 2005 im vorliegenden Fall anzuwenden sei. Dieser Frage kommt allerdings keine Relevanz zu. Die Amtsrevision bringt nämlich nicht vor, dass die Erteilung eines Aufenthaltstitels für den beantragten Aufenthaltszweck schon dem Grunde nach nicht hätte erfolgen dürfen, sondern sie führt selbst aus, dass das VwG dem Fremden eine "Niederlassungsbewilligung - Künstler" gemäß § 43a NAG 2005 hätte erteilen müssen. Nach § 81 Abs. 42 NAG 2005 idF. BGBl. I Nr. 145/2017 gilt eine vor Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes erteilte Aufenthaltsbewilligung "Künstler" gemäß § 61 NAG 2005 als "Niederlassungsbewilligung - Künstler" gemäß § 43a NAG 2005 weiter. Vorliegend galt daher die dem Fremden mit dem - am 18. Oktober 2017 erlassenen - angefochtenen Erkenntnis erteilte Aufenthaltsbewilligung "Künstler" ab dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 145/2017 mit 19. Oktober 2017 - und somit bereits im Zeitpunkt der Einbringung der gegenständlichen Amtsrevision - ohnehin als eine (dem Fremden auch nach Ansicht des Revisionswerbers zustehende) "Niederlassungsbewilligung - Künstler" weiter.Der Revisionswerber sieht eine grundsätzliche Rechtsfrage darin, dass Rechtsprechung des VwGH fehle, welche Fassung des NAG 2005 im vorliegenden Fall anzuwenden sei. Dieser Frage kommt allerdings keine Relevanz zu. Die Amtsrevision bringt nämlich nicht vor, dass die Erteilung eines Aufenthaltstitels für den beantragten Aufenthaltszweck schon dem Grunde nach nicht hätte erfolgen dürfen, sondern sie führt selbst aus, dass das VwG dem Fremden eine "Niederlassungsbewilligung - Künstler" gemäß Paragraph 43 a, NAG 2005 hätte erteilen müssen. Nach Paragraph 81, Absatz 42, NAG 2005 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 145 aus 2017, gilt eine vor Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes erteilte Aufenthaltsbewilligung "Künstler" gemäß Paragraph 61, NAG 2005 als "Niederlassungsbewilligung - Künstler" gemäß Paragraph 43 a, NAG 2005 weiter. Vorliegend galt daher die dem Fremden mit dem - am 18. Oktober 2017 erlassenen - angefochtenen Erkenntnis erteilte Aufenthaltsbewilligung "Künstler" ab dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 145 aus 2017, mit 19. Oktober 2017 - und somit bereits im Zeitpunkt der Einbringung der gegenständlichen Amtsrevision - ohnehin als eine (dem Fremden auch nach Ansicht des Revisionswerbers zustehende) "Niederlassungsbewilligung - Künstler" weiter.

Schlagworte

Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2021:RA2017220225.L02

Im RIS seit

23.03.2021

Zuletzt aktualisiert am

23.03.2021
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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