RS Vwgh 2021/4/14 Ra 2020/19/0379

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.04.2021
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Index

E000 EU- Recht allgemein
E1E
E3L E19103000
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
59/04 EU - EWR

Norm

AVG §38
AVG §68 Abs1
EURallg
VwGG §42 Abs2 Z1
VwGVG 2014 §17
12010E267 AEUV Art267
32013L0032 IntSchutz-RL Art40 Abs2
32013L0032 IntSchutz-RL Art40 Abs3
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Der VwGH hat zu Ro 2019/14/0006 ein Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH zur Auslegung des Art. 40 Abs. 2 und 3 der Richtlinie 2013/32/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des internationalen Schutzes (Neufassung) im Hinblick auf die dort verwendeten Wortfolgen "neue Elemente oder Erkenntnisse", die "zutage getreten oder vom Antragsteller vorgebracht worden sind", gestellt. Das BVwG gründet seine Aussetzung aber nicht auf die Entscheidung des EuGH in diesem, zu C-18/20 beim EuGH protokollierten Vorabentscheidungsverfahren, sondern unmissverständlich auf die Erledigung des Verfahrens Ro 2019/14/0006 vor dem VwGH. Dieses (innerstaatliche) Verfahren vor dem VwGH ist aber vorliegendenfalls jedenfalls nicht präjudiziell im Sinne des § 38 AVG (vgl. VwGH 19.12.2000, 99/12/0286; 18.12.2020, Ra 2020/15/0059).Der VwGH hat zu Ro 2019/14/0006 ein Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH zur Auslegung des Artikel 40, Absatz 2 und 3 der Richtlinie 2013/32/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des internationalen Schutzes (Neufassung) im Hinblick auf die dort verwendeten Wortfolgen "neue Elemente oder Erkenntnisse", die "zutage getreten oder vom Antragsteller vorgebracht worden sind", gestellt. Das BVwG gründet seine Aussetzung aber nicht auf die Entscheidung des EuGH in diesem, zu C-18/20 beim EuGH protokollierten Vorabentscheidungsverfahren, sondern unmissverständlich auf die Erledigung des Verfahrens Ro 2019/14/0006 vor dem VwGH. Dieses (innerstaatliche) Verfahren vor dem VwGH ist aber vorliegendenfalls jedenfalls nicht präjudiziell im Sinne des Paragraph 38, AVG vergleiche VwGH 19.12.2000, 99/12/0286; 18.12.2020, Ra 2020/15/0059).

Schlagworte

Gemeinschaftsrecht Richtlinie EURallg4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2021:RA2020190379.L04

Im RIS seit

26.05.2021

Zuletzt aktualisiert am

26.05.2021
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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