RS Vwgh 2021/8/9 Ra 2021/03/0128

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Veröffentlicht am 09.08.2021
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Index

L65004 Jagd Wild Oberösterreich
001 Verwaltungsrecht allgemein
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)

Norm

B-VG Art133 Abs6 Z1
JagdG OÖ 1964 §48
JagdG OÖ 1964 §48 Abs3
JagdG OÖ 1964 §48 Abs5
JagdG OÖ 1964 §91a Abs2
JagdG OÖ 1964 §91a Abs3
VwRallg
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Die Revisionswerberin hatte als anerkannte Umweltorganisation die Parteirechte nach § 91a Abs. 2 OÖ JagdG 1964 und gemäß § 91a Abs. 3 OÖ JagdG 1964 das Recht, gegen den Bewilligungsbescheid nach § 48 Abs. 3 und 5 OÖ JagdG 1964 Beschwerde zu erheben. Diese gesetzlichen Regelungen räumen ihr zwar ein Beschwerderecht an das VwG nicht aber die Kompetenz zur Erhebung einer Revision an den VwGH ein. Ausgehend davon ist ihre Stellung im Verfahren nach § 48 OÖ JagdG 1964 die einer Formalpartei, der die Erhebung einer Revision an den VwGH lediglich dann offensteht, wenn sie dort die Verletzung ihrer prozessualen Rechte (die für sie subjektive Rechte darstellen) geltend macht. Nur zur Durchsetzung ihrer aus der durch Gesetz eingeräumten Stellung folgenden prozessualen Befugnisse kommt einer Formalpartei auch Revisionslegitimation iSd Art. 133 Abs. 6 Z 1 B-VG zu (vgl. VwGH 26.4.2017, Ro 2017/03/0010, mwN).Die Revisionswerberin hatte als anerkannte Umweltorganisation die Parteirechte nach Paragraph 91 a, Absatz 2, OÖ JagdG 1964 und gemäß Paragraph 91 a, Absatz 3, OÖ JagdG 1964 das Recht, gegen den Bewilligungsbescheid nach Paragraph 48, Absatz 3 und 5 OÖ JagdG 1964 Beschwerde zu erheben. Diese gesetzlichen Regelungen räumen ihr zwar ein Beschwerderecht an das VwG nicht aber die Kompetenz zur Erhebung einer Revision an den VwGH ein. Ausgehend davon ist ihre Stellung im Verfahren nach Paragraph 48, OÖ JagdG 1964 die einer Formalpartei, der die Erhebung einer Revision an den VwGH lediglich dann offensteht, wenn sie dort die Verletzung ihrer prozessualen Rechte (die für sie subjektive Rechte darstellen) geltend macht. Nur zur Durchsetzung ihrer aus der durch Gesetz eingeräumten Stellung folgenden prozessualen Befugnisse kommt einer Formalpartei auch Revisionslegitimation iSd Artikel 133, Absatz 6, Ziffer eins, B-VG zu vergleiche VwGH 26.4.2017, Ro 2017/03/0010, mwN).

Schlagworte

Individuelle Normen und Parteienrechte Rechtsanspruch Antragsrecht Anfechtungsrecht VwRallg9/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2021:RA2021030128.L01

Im RIS seit

07.09.2021

Zuletzt aktualisiert am

07.09.2021
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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