RS Vwgh 2022/5/6 Ra 2022/20/0064

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Veröffentlicht am 06.05.2022
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Index

E000 EU- Recht allgemein
E3L E19104000
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AsylG 2005 §7 Abs3
EURallg
NAG 2005 §45 Abs8
32011L0051 Daueraufenthalt-RL Art7 Abs1
  1. AsylG 2005 § 7 heute
  2. AsylG 2005 § 7 gültig ab 01.09.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  3. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.11.2017 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.06.2016 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2016
  6. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.01.2014 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  7. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  8. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  9. AsylG 2005 § 7 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2008

Rechtssatz

Bei der Erteilung eines Aufenthaltstitels "Daueraufenthalt - EU" gemäß § 45 Abs. 8 NAG 2005 aufgrund einer nach § 7 Abs. 3 zweiter Satz AsylG 2005 erfolgten Verständigung handelt es sich nicht um einen antragsgebundenen Akt, sondern um amtswegiges Vorgehen (vgl. VwGH 15.12.2021, Ra 2021/20/0372; 12.4.2022, Ra 2022/22/0019). Dass in der Daueraufenthaltsrichtlinie die Erteilung dieses Aufenthaltstitels nicht von Amts wegen, sondern nach dessen Art. 7 Abs. 1 auf Antrag des Drittstaatsangehörigen vorgesehen ist, führt nicht dazu, dass die von der Behörde nach § 7 Abs. 3 zweiter Satz AsylG 2005 vorzunehmende Verständigung als ein vom Drittstaatsangehörigen gestellter Antrag anzusehen wäre.Bei der Erteilung eines Aufenthaltstitels "Daueraufenthalt - EU" gemäß Paragraph 45, Absatz 8, NAG 2005 aufgrund einer nach Paragraph 7, Absatz 3, zweiter Satz AsylG 2005 erfolgten Verständigung handelt es sich nicht um einen antragsgebundenen Akt, sondern um amtswegiges Vorgehen vergleiche VwGH 15.12.2021, Ra 2021/20/0372; 12.4.2022, Ra 2022/22/0019). Dass in der Daueraufenthaltsrichtlinie die Erteilung dieses Aufenthaltstitels nicht von Amts wegen, sondern nach dessen Artikel 7, Absatz eins, auf Antrag des Drittstaatsangehörigen vorgesehen ist, führt nicht dazu, dass die von der Behörde nach Paragraph 7, Absatz 3, zweiter Satz AsylG 2005 vorzunehmende Verständigung als ein vom Drittstaatsangehörigen gestellter Antrag anzusehen wäre.

Schlagworte

Gemeinschaftsrecht Richtlinie EURallg4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2022200064.L01

Im RIS seit

21.06.2022

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2022
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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