RS Vwgh 2022/5/11 Ra 2021/12/0074

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.05.2022
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Index

L00305 Bezüge Bürgermeisterentschädigung Salzburg
L22005 Landesbedienstete Salzburg
001 Verwaltungsrecht allgemein
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

BezügeG Slbg 1992 §2 Abs3
BezügeG Slbg 1992 §2 Abs3b idF 2020/022
B-VG Art133 Abs4
LBPG Slbg 2001 §15 Z5
VwGG §34 Abs1
VwRallg
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Beachte


Serie (erledigt im gleichen Sinn):
Ra 2022/12/0007 B 18.05.2022

Rechtssatz

Gemäß § 2 Abs. 3 Slbg BezügeG 1992 finden die für die Salzburger Landesbeamten jeweils geltenden Bestimmungen auf die Anspruchsvoraussetzungen der Pensionen nach dem Slbg BezügeG 1992 sinngemäß Anwendung. § 15 Z 5 Slbg LBPG 2001 war daher als (negative) Anspruchsvoraussetzung bei der Ermittlung des Ruhebezugs der Mitglieder der Salzburger Landesregierung anzuwenden. Erst mit dem rückwirkenden Inkrafttreten des § 2 Abs. 3b Slbg BezügeG 1992 am 1. Oktober 2019 auf Grundlage der Novelle LGBl. Nr. 22/2020 trat bei Anwendung dieses Gesetzes an die Stelle des Pensionsverlustes nach § 15 Z 5 Slbg LBPG 2001 der Anspruch auf eine neu bemessene (gekürzte) Pension. Der VfGH ist im Ablehnungsbeschluss vom 6. Oktober 2021, E 4496/2020-15, davon ausgegangen, dass § 15 Z 5 Slbg LBPG 2001 im Revisionsfall anzuwenden ist, und dass durch die Einfügung des § 2 Abs. 3b Slbg BezügeG 1992 mit der Novelle LGBl. 22/2020 die bestehende Rechtsposition des Revisionswerbers nicht nur beibehalten, sondern sogar verbessert wurde, weil anstelle des gänzlichen Entfalls des Ruhebezugs nunmehr eine Ersatzleistung gebührt. Von dieser Rechtslage ging auch der vom Salzburger Landtag angenommene (vgl. Nr. 326 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages betreffend die Novelle des Bezügegesetzes 1992 LGBl. Nr. 22/2020) Initiativantrag aus.Gemäß Paragraph 2, Absatz 3, Slbg BezügeG 1992 finden die für die Salzburger Landesbeamten jeweils geltenden Bestimmungen auf die Anspruchsvoraussetzungen der Pensionen nach dem Slbg BezügeG 1992 sinngemäß Anwendung. Paragraph 15, Ziffer 5, Slbg LBPG 2001 war daher als (negative) Anspruchsvoraussetzung bei der Ermittlung des Ruhebezugs der Mitglieder der Salzburger Landesregierung anzuwenden. Erst mit dem rückwirkenden Inkrafttreten des Paragraph 2, Absatz 3 b, Slbg BezügeG 1992 am 1. Oktober 2019 auf Grundlage der Novelle Landesgesetzblatt Nr. 22 aus 2020, trat bei Anwendung dieses Gesetzes an die Stelle des Pensionsverlustes nach Paragraph 15, Ziffer 5, Slbg LBPG 2001 der Anspruch auf eine neu bemessene (gekürzte) Pension. Der VfGH ist im Ablehnungsbeschluss vom 6. Oktober 2021, E 4496/2020-15, davon ausgegangen, dass Paragraph 15, Ziffer 5, Slbg LBPG 2001 im Revisionsfall anzuwenden ist, und dass durch die Einfügung des Paragraph 2, Absatz 3 b, Slbg BezügeG 1992 mit der Novelle Landesgesetzblatt 22 aus 2020, die bestehende Rechtsposition des Revisionswerbers nicht nur beibehalten, sondern sogar verbessert wurde, weil anstelle des gänzlichen Entfalls des Ruhebezugs nunmehr eine Ersatzleistung gebührt. Von dieser Rechtslage ging auch der vom Salzburger Landtag angenommene vergleiche Nr. 326 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages betreffend die Novelle des Bezügegesetzes 1992 Landesgesetzblatt Nr. 22 aus 2020,) Initiativantrag aus.

Schlagworte

Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2 Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2021120074.L01

Im RIS seit

03.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

03.08.2022
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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