RS Vwgh 2022/6/7 Ra 2020/18/0435

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 07.06.2022
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Index

10/07 Verfassungsgerichtshof
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §13 Abs4
BVwG-EVV 2014 §1 Abs4
VwGVG 2014 §17
VwGVG 2014 §29 Abs4
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Zur Anordnung des § 1 Abs. 4 BVwG-EVV 2014, dass Schriftsätze von Behörden mit einer Amtssignatur zu versehen sind, ist im Zusammenhang mit einem Antrag auf schriftliche Ausfertigung eines mündlich verkündeten Erkenntnisses gemäß § 29 Abs. 4 VwGVG 2014 festzuhalten, dass die Nichtbeachtung des Antrags auf schriftliche Ausfertigung des mündlich verkündeten Erkenntnisses wegen einer fehlenden Amtssignatur jedenfalls dann nicht berechtigt ist, wenn von Anfang an keine Zweifel im Sinne des § 13 Abs. 4 AVG iVm § 17 VwGVG 2014 an der Authentizität des Anbringens bestehen mussten. Der Mangel des Fehlens einer Amtssignatur ist im Übrigen durch die auf diesen Antrag rekurrierende amtssignierte Revision geheilt (siehe dazu VwGH 24.1.2019, Ra 2018/21/0191).Zur Anordnung des Paragraph eins, Absatz 4, BVwG-EVV 2014, dass Schriftsätze von Behörden mit einer Amtssignatur zu versehen sind, ist im Zusammenhang mit einem Antrag auf schriftliche Ausfertigung eines mündlich verkündeten Erkenntnisses gemäß Paragraph 29, Absatz 4, VwGVG 2014 festzuhalten, dass die Nichtbeachtung des Antrags auf schriftliche Ausfertigung des mündlich verkündeten Erkenntnisses wegen einer fehlenden Amtssignatur jedenfalls dann nicht berechtigt ist, wenn von Anfang an keine Zweifel im Sinne des Paragraph 13, Absatz 4, AVG in Verbindung mit Paragraph 17, VwGVG 2014 an der Authentizität des Anbringens bestehen mussten. Der Mangel des Fehlens einer Amtssignatur ist im Übrigen durch die auf diesen Antrag rekurrierende amtssignierte Revision geheilt (siehe dazu VwGH 24.1.2019, Ra 2018/21/0191).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2020180435.L02

Im RIS seit

07.07.2022

Zuletzt aktualisiert am

07.07.2022
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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