RS Vwgh 2022/6/21 Ra 2021/22/0189

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 21.06.2022
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AsylG 2005 §55 idF 2018/I/056
AsylG 2005 §56 idF 2012/I/087
AsylG 2005 §58 Abs12 idF 2021/I/054
AVG §56
BFA-G 2014
NAG 2005 §20 Abs2 idF 2021/I/110
NAG 2005 §24 Abs1 idF 2017/I/145
NAG 2005 §24 Abs2 idF 2017/I/145
NAG 2005 §41a Abs9 Z1 idF 2020/I/145
NAG 2005 §41a Abs9 Z2 idF 2020/I/145
NAG 2005 §43 Abs3 idF 2017/I/145
NAG 2005 §44a idF 2017/I/145
VwGG §42 Abs2 Z1
VwGVG 2014 §17
VwRallg
  1. AsylG 2005 § 58 heute
  2. AsylG 2005 § 58 gültig ab 01.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2021
  3. AsylG 2005 § 58 gültig von 01.01.2022 bis 30.04.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2020
  4. AsylG 2005 § 58 gültig von 01.05.2021 bis 30.06.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2021
  5. AsylG 2005 § 58 gültig von 06.05.2020 bis 30.04.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2020
  6. AsylG 2005 § 58 gültig von 01.11.2017 bis 05.05.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  7. AsylG 2005 § 58 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  8. AsylG 2005 § 58 gültig von 20.07.2015 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  9. AsylG 2005 § 58 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  10. AsylG 2005 § 58 gültig von 01.09.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  11. AsylG 2005 § 58 gültig von 01.01.2010 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  12. AsylG 2005 § 58 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  13. AsylG 2005 § 58 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2008
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Zwischen der "Niederlassungsbewilligung" nach § 43 Abs. 3 NAG 2005 und den in dieser Bestimmung aufgezählten Aufenthaltstiteln gemäß § 55 bzw. § 56 AsylG 2005 besteht insoweit ein untrennbarer Zusammenhang, als der in Rede stehende Aufenthaltstitel nach dem NAG 2005 nur in unmittelbarem Anschluss an die erwähnten Titel nach dem AsylG 2005 erteilt werden kann (vgl. § 43 Abs. 3 NAG 2005, arg. "seit zwölf Monaten über ... verfügen"; siehe auch die Gesetzesmaterialien zu § 41a Abs. 9 (vgl. RV 1803 BlgNR. 24. GP 77) sowie zu § 43 Abs. 3 NAG 2005, arg. "im Anschluss an diesen Aufenthaltstitel" (vgl. RV 1803 BlgNR. 24. GP 77 f); siehe darüber hinaus die Materialien zu § 58 Abs. 12 AsylG 2005, arg. "Damit ist insbesondere sichergestellt, dass der Drittstaatsangehörige nach Ablauf des befristeten Aufenthaltstitels im Anschluss einen Aufenthaltstitel nach dem NAG 2005 erhalten kann und somit keine Lücke zwischen den Aufenthaltstiteln entsteht." (RV 1803 BlgNR. 24. GP 50)). Dass die Aufenthaltstitel nach § 41a Abs. 9 Z 1 und 2 sowie § 43 Abs. 3 NAG 2005 die "Weiterführung" eines vorangegangenen, auf § 55 bzw. § 56 AsylG 2005 gegründeten Aufenthaltsrechts darstellen und die in Rede stehenden Titel nach dem NAG 2005 bei ihrer erstmaligen Erteilung daher nur "im Anschluss" an einen Aufenthaltstitel nach §§ 55 bzw. 56 AsylG 2005 erlangt werden können, spiegelt sich auch in § 44a NAG 2005 wider. Demnach ist in Verfahren gemäß § 41a Abs. 9 Z 1 und 2 sowie § 43 Abs. 3 NAG 2005 ausdrücklich die sinngemäße Anwendung des § 24 Abs. 1 und 2 sowie des § 20 Abs. 2 NAG 2005 vorgesehen.Zwischen der "Niederlassungsbewilligung" nach Paragraph 43, Absatz 3, NAG 2005 und den in dieser Bestimmung aufgezählten Aufenthaltstiteln gemäß Paragraph 55, bzw. Paragraph 56, AsylG 2005 besteht insoweit ein untrennbarer Zusammenhang, als der in Rede stehende Aufenthaltstitel nach dem NAG 2005 nur in unmittelbarem Anschluss an die erwähnten Titel nach dem AsylG 2005 erteilt werden kann vergleiche Paragraph 43, Absatz 3, NAG 2005, arg. "seit zwölf Monaten über ... verfügen"; siehe auch die Gesetzesmaterialien zu Paragraph 41 a, Absatz 9, vergleiche Regierungsvorlage 1803 BlgNR. 24. Gesetzgebungsperiode 77) sowie zu Paragraph 43, Absatz 3, NAG 2005, arg. "im Anschluss an diesen Aufenthaltstitel" vergleiche Regierungsvorlage 1803 BlgNR. 24. Gesetzgebungsperiode 77 f); siehe darüber hinaus die Materialien zu Paragraph 58, Absatz 12, AsylG 2005, arg. "Damit ist insbesondere sichergestellt, dass der Drittstaatsangehörige nach Ablauf des befristeten Aufenthaltstitels im Anschluss einen Aufenthaltstitel nach dem NAG 2005 erhalten kann und somit keine Lücke zwischen den Aufenthaltstiteln entsteht." Regierungsvorlage 1803 BlgNR. 24. Gesetzgebungsperiode 50)). Dass die Aufenthaltstitel nach Paragraph 41 a, Absatz 9, Ziffer eins und 2 sowie Paragraph 43, Absatz 3, NAG 2005 die "Weiterführung" eines vorangegangenen, auf Paragraph 55, bzw. Paragraph 56, AsylG 2005 gegründeten Aufenthaltsrechts darstellen und die in Rede stehenden Titel nach dem NAG 2005 bei ihrer erstmaligen Erteilung daher nur "im Anschluss" an einen Aufenthaltstitel nach Paragraphen 55, bzw. 56 AsylG 2005 erlangt werden können, spiegelt sich auch in Paragraph 44 a, NAG 2005 wider. Demnach ist in Verfahren gemäß Paragraph 41 a, Absatz 9, Ziffer eins und 2 sowie Paragraph 43, Absatz 3, NAG 2005 ausdrücklich die sinngemäße Anwendung des Paragraph 24, Absatz eins und 2 sowie des Paragraph 20, Absatz 2, NAG 2005 vorgesehen.

Schlagworte

Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2 Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2 Besondere Rechtsgebiete Maßgebende Rechtslage maßgebender Sachverhalt

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2021220189.L02

Im RIS seit

25.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

25.08.2022
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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