RS Vwgh 2022/6/30 Ro 2021/07/0007

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 30.06.2022
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Index

81/01 Wasserrechtsgesetz

Norm

WRG 1959 §73
WRG 1959 §87
WRG 1959 §88
WRG 1959 §88 Abs1 litb
WRG 1959 §88 Abs1 litc
WRG 1959 §88 Abs2
WRG 1959 §88 Abs3
WRG 1959 §88b
  1. WRG 1959 § 73 heute
  2. WRG 1959 § 73 gültig ab 22.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2003
  3. WRG 1959 § 73 gültig von 01.01.2000 bis 21.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  4. WRG 1959 § 73 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  5. WRG 1959 § 73 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 88 heute
  2. WRG 1959 § 88 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2013
  3. WRG 1959 § 88 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  4. WRG 1959 § 88 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  5. WRG 1959 § 88 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 88 heute
  2. WRG 1959 § 88 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2013
  3. WRG 1959 § 88 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  4. WRG 1959 § 88 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  5. WRG 1959 § 88 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 88 heute
  2. WRG 1959 § 88 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2013
  3. WRG 1959 § 88 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  4. WRG 1959 § 88 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  5. WRG 1959 § 88 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 88 heute
  2. WRG 1959 § 88 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2013
  3. WRG 1959 § 88 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  4. WRG 1959 § 88 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  5. WRG 1959 § 88 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 88 heute
  2. WRG 1959 § 88 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2013
  3. WRG 1959 § 88 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  4. WRG 1959 § 88 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  5. WRG 1959 § 88 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 88b heute
  2. WRG 1959 § 88b gültig ab 01.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999

Rechtssatz

Die Initiative zur Bildung eines Wasserverbands nach den §§ 87 ff WRG 1959 geht grundsätzlich - sofern es sich nicht um einen von der Wasserrechtsbehörde zu bildenden Zwangsverband im Sinn des § 88 Abs. 1 lit. c und § 88b WRG 1959 handelt - von den Beteiligten aus und erfordert deren "freie Vereinbarung" (Einigung über Aufgaben, Zwecke, Ziele, Organisation und Satzung). Rechtspersönlichkeit erlangt der Wasserverband erst mit behördlicher Anerkennung. Für die Bildung eines Wasserverbands sind daher zwei Akte erforderlich, nämlich die Beschlussfassung der Beteiligten über die Satzung und der Anerkennungsbescheid der Wasserrechtsbehörde. Nach § 88 Abs. 1 lit. b WRG 1959 besteht die Möglichkeit der Bildung eines Wasserverbands mit Beitrittszwang. Dies erfolgt durch Anerkennung eines Mehrheitsbeschlusses der Beteiligten (dabei muss es sich um in § 87 Abs. 2 und 3 WRG 1959 genannte juristische oder natürliche Personen handeln) über die Satzung und gleichzeitige Beiziehung der dem Wasserverband widerstrebenden Minderheit.Die Initiative zur Bildung eines Wasserverbands nach den Paragraphen 87, ff WRG 1959 geht grundsätzlich - sofern es sich nicht um einen von der Wasserrechtsbehörde zu bildenden Zwangsverband im Sinn des Paragraph 88, Absatz eins, Litera c und Paragraph 88 b, WRG 1959 handelt - von den Beteiligten aus und erfordert deren "freie Vereinbarung" (Einigung über Aufgaben, Zwecke, Ziele, Organisation und Satzung). Rechtspersönlichkeit erlangt der Wasserverband erst mit behördlicher Anerkennung. Für die Bildung eines Wasserverbands sind daher zwei Akte erforderlich, nämlich die Beschlussfassung der Beteiligten über die Satzung und der Anerkennungsbescheid der Wasserrechtsbehörde. Nach Paragraph 88, Absatz eins, Litera b, WRG 1959 besteht die Möglichkeit der Bildung eines Wasserverbands mit Beitrittszwang. Dies erfolgt durch Anerkennung eines Mehrheitsbeschlusses der Beteiligten (dabei muss es sich um in Paragraph 87, Absatz 2 und 3 WRG 1959 genannte juristische oder natürliche Personen handeln) über die Satzung und gleichzeitige Beiziehung der dem Wasserverband widerstrebenden Minderheit.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RO2021070007.J03

Im RIS seit

25.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

25.08.2022
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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